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ZDF-Krimi vor ARD-Komödie

Berlin - Wotan Wilke Möhring ist in der Regel als «Tatort»-Ermittler Thorsten Falke im Ersten auf der Seite des Guten. Am Mittwochabend drehte er einmal den Spieß.

Am Ruder

Michael Schröder (Wotan Wilke Möhring) wird bei einem Bankbesuch als Geisel genommen. Foto: ZDF/Volker Roloff

ist in der Regel als «Tatort»-Ermittler Thorsten Falke im Ersten auf der Seite des Guten. Am Mittwochabend drehte er einmal den Spieß.

Im ZDF-Krimi «Am Ruder» als klammer Fitnessstudiobetreiber und gehörnter Ehemann geriet er mit dem Gesetz in . 4,59 Millionen Zuschauer interessierten sich ab 20.15 Uhr für den Film. Der Marktanteil betrug 16,0 Prozent.

Zeitgleich musste sich die ARD-Komödie «Neu in unserer Familie» mit Benno Fürmann, in der ein Ehepaar von Köln nach Berlin umzieht und sich dort neu einfinden muss, mit 3,00 Millionen Zuschauern (10,4 Prozent) begnügen. Die «Tagesschau» hatten zuvor um 20 Uhr allein im Ersten 4,49 Millionen Menschen (16,7 Prozent) eingeschaltet.

Der dritte und letzte Teil der RTL-Showreihe «I Like die 2000er» mit Jan Köppen verbuchte um 20.15 Uhr 2,19 Millionen Zuschauer (7,8 Prozent) und die Sat.1-Show «21 Schlagzeilen» mit Matthias Killing 2,13 Millionen (7,8 Prozent).

Einen guten Abend hatte erneut - zunächst brachte es die Wiederholung des «Wilsberg»-Krimis mit dem Titel «Treuetest» auf 1,54 Millionen Zuschauer (5,4 Prozent). Danach erreichte der Start der neuen sechsteiligen, schwarzhumorigen Serie «Blaumacher» mit Marc Ben Puch und Laura Berlin um 21.45 Uhr 850 000 Zuschauer (3,2 Prozent) und übertraf damit den Schnitt des Senders (2,7 Prozent).

Die Doppelfolge der Vox-Krimiserie «Rizzoli & Isles» verzeichnete 1,29 Millionen Zuschauer (4,5 Prozent) sowie 1,44 Millionen (5,1 Prozent), die ProSieben-Serie «Grey's Anatomy» 1,23 Millionen (4,3 Prozent), der Kabel-eins-Thriller «Departed - Unter Feinden» mit Jack Nicholson 1,21 Millionen (4,7 Prozent) und die RTL-II-Reihe «Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder kriegen» 0,81 Millionen (2,8 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen TV-Sendern mit einem Marktanteil von 13,1 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 11,4 Prozent vor dem privaten Marktführer mit 9,6 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,8 Prozent), Vox (5,2 Prozent), ProSieben (4,6 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,7 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

dpa

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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