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Gottschalk wehrt sich gegen Elstner-Attacke

Schelte vom "Wetten, dass ..?"-Vorgänger, Häme von TV-Kritikern für das "Supertalent": Thomas Gottschalk hat es zurzeit nicht leicht. Jetzt wehrt sich der Entertainer gegen die Vorwürfe.

Thomas Gottschalk Vorwürfen des "Wetten, dass ..?"-Erfinders Frank Elstner entgegen, er hätte sich als Moderator der Show nie richtig vorbereitet und den Gästen keine vernünftigen Fragen gestellt. Auch der scharfen Kritik an seiner Juroren-Tätigkeit beim RTL-"Supertalent" hat der 62-Jährige einiges zu erwidern.

Elstner dürfe ihm alles sagen, kontert Gottschalk nun im Interview mit der "Bild"-Zeitung, "aber er hat nicht immer recht. Wenn er mir in einem Interview vorwirft, ich hätte mich auf Lady Gaga nicht vorbereitet, dann ist das ein Widerspruch in sich." Als Moderator von "Wetten, dass ..?" habe er keinen journalistischen Anspruch gehabt, verteidigt sich der Entertainer weiter.

Auch Elstners im "Spiegel" formulierten Vorwurf, er habe "Wetten, dass ..?" nach seinem Weggang als "abgenagten Knochen" bezeichnet, kann Gottschalk nicht verstehen. Er habe damit alle Kritiken zusammengefasst, die er in den letzten Jahren bekommen habe, erklärt der Kritisierte. Dennoch gibt sich Gottschalk versöhnlich: Zu einer Männerfreundschaft gehöre eben, "dass man sich die Meinung sagt".

"Es haben viele zugeschaut und lustig war's"

Für die vernichtenden Urteile über die "Supertalent"-Premiere hat der Entertainer dagegen weniger Verständnis. "Hört mir auf mit schlechten Kritiken und schwachen Quoten, damit macht mir keiner mehr die Stimmung kaputt". Gegenüber "Bild" gibt sich Gottschalk unverwüstlich: "Es haben viele zugeschaut und lustig war's."

Weniger lustig empfanden die Rezensenten den Juroren-Einstand des Moderators, der bisher immer selbst im Mittelpunkt stand, anstatt einem anderen Alpha-Tier wie Dieter Bohlen als Sidekick zur Verfügung zu stehen. Nicht nur stern.de konnte dem "deplatzierten Gottschalk" nichts abgewinnen. Auch "Spiegel Online" spottete über das "Altenteil" des 62-Jährigen. Für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ist Gottschalk "ins Mittelmaß" gesunken.

mlr

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