HOME

Feuerprobe für Kommissar Tschiller

Einstand für Til Schweiger: Der NDR hat den Ausstrahlungstermin des ersten Hamburg-"Tatorts" mit dem Schauspieler bekannt gegeben.

Für großen Wirbel sorgte Til Schweiger im vergangenen Jahr, weil er den Fadenkreuz-Vorspann des TV-Dauerbrenners als altmodisch bezeichnete und vorgeschlagen hatte, ihn abzuschaffen

Für großen Wirbel sorgte Til Schweiger im vergangenen Jahr, weil er den Fadenkreuz-Vorspann des TV-Dauerbrenners als altmodisch bezeichnete und vorgeschlagen hatte, ihn abzuschaffen

Seitdem im November 2011 die ersten Gerüchte durchsickerten, kochte es in der "Tatort"-Gemeinde. Ausgerechnet Til Schweiger ("Keinohrhasen!", "Manta, Manta!", "Kokowääh!") wird Kommissar. Schon die Nachricht brachte so manchen altgedienten Fan auf die Barrikaden. Ob er's kann, wird sich am 10 März zeigen. Dann wird er in der Folge "Und bist du nicht willig" als Kommissar Nick Tschiller ermitteln.

Mit der Verpflichtung von Schweiger sorgte die ARD im vergangenen Jahr für viel Wirbel, was laut dem Kinostar aber wohl zu einer "Superquote" führen dürfte. "Es wird so sein wie bei Markus Lanz' erster 'Wetten, dass..?'-Sendung, die Leute sind einfach neugierig." Danach müsse man sehen was passiert, sagte Schweiger vor einigen Monaten der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Nicht nur Schweiger wird im Frühjahr seine "Tatort"-Premiere feiern. Auch sein Kollege Wotan Wilke Möhring wird Ende April erstmals zu sehen sein. Ende Januar geht bereits Devid Striesow das erste Mal auf Mörderjagd. Insgesamt wird die ARD dieses Jahr 39 neue Fälle ausstrahlen sowie acht Folgen "Polizeiruf 110".

jwi/Bang

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools