"Kinder sind keine Ware - oder Gegenstände, die man ausleihen kann." Mit diesem Argument laufen Kinderschützer Sturm gegen die neue RTL-Reihe "Erwachsen auf Probe". Übertriebene Reaktionen oder berechtigte Kritik?

Eltern auf Probe: Basti, 18, und Tamara, 17, haben es ausprobiert© Frank Hempel/RTL
Selten zuvor hat eine Fernsehserie wohl für so viel Wirbel gesorgt wie die Doku-Soap "Erwachsen auf Probe". Schon lange vor dem Sendetermin - zu einem Zeitpunkt also, als noch kaum jemand das Format genau kannte - liefen Kinderschützer, Psycholgen und Familienpolitiker Sturm: Sie wollten die Ausstrahlung der Sendung verhindern.
Zuletzt hatte das deutsche Familiennetzwerk, ein bundesweiter Verbund aus knapp 100 Organisationen, sogar das Kölner Verwaltungsgericht eingeschaltet. Ihre Forderung: Das Jugendamt müsse die Sendung verbieten.
Doch die Richter lehnten die Verbotsklage ab. Begründung: Das Jugendamt habe mit der Sache nichts zu tun, zuständig seien allein die Landesmedienanstalten.
"Stoppt den Baby-Verleih"
Kinder als Objekte, Tabubruch für die Quote und gravierende Verletzungen der Menschenwürde - mit diesen und ähnlichen Vorwürfen haben Gegner die Sendung kritisiert. Aber geht RTL mit der Doku-Soap wirklich einen Schritt zu weit? Oder ist die Kritik an der Sendung überzogen?
Wie Kritiker und Befürworter argumentieren, lesen Sie links in der Spalte. Dort erfahren Sie außerdem weitere Details über die Sendung.