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Der wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilte Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, muss nach Angaben des Senders 1,1 Millionen Euro Schadenersatz an seinen früheren Arbeitgeber zahlen.
Der Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks offenbart: Nicht nur der Angeklagte machte schwere Fehler, sondern auch der Sender selbst. Doch auch der Intendant des HR, Helmut Reitze, wollte keine Verantwortung übernehmen.
Das Frankfurter Landgericht hat den Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Der ARD-Mann habe sich der Untreue und Bestechlichkeit schuldig gemacht, erklärten die Richter. Emig hatte eine halbe Million Euro aus Schmiergeldern und Schleichwerbung abgezweigt.
Der wegen Betrugs und Bestechlichkeit angeklagte frühere Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, hat zum Prozessauftakt "Fehler" eingeräumt. Vor dem Landgericht Frankfurt belastete der 63-jährige zugleich seinen früheren Arbeitgeber und Sprach von einem "System HR"
Die Affäre um gekaufte Sportübertragungen zieht immer weitere Kreise. Während nun auch MDR-Sportchef Wilfried Mohren verhaftet wurde, sprach der Hessische Rundfunk eine erste Kündigung aus.
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