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"Du gibst etwas, aber du bekommst nichts zurück"

Ihr Rücktritt kam völlig überraschend: Im April gab WDR-Chefin Monika Piel ihren Job als mächtigste Fernsehfrau auf. Über die Gründe wurde seitdem gerätselt. Im stern hat sie sich offenbart.

  Ex-WDR-Intendantin Monika Piel: Auch ihre Erfahrungen als Senderchefin machten die Gegnerin zu einer Unterstützerin der Frauenquote.

Ex-WDR-Intendantin Monika Piel: Auch ihre Erfahrungen als Senderchefin machten die Gegnerin zu einer Unterstützerin der Frauenquote.

Monika Piel trat im April als WDR-Intendantin zurück – völlig überraschend. Nur ein halbes Jahr vorher war sie für sechs Jahre in ihrem Amt bestätigt worden. Die 62-Jährige sprach bei der Staffelübergabe an Ex-Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow von "privaten Gründen" - das Rätselraten, worum es da gehen könnte, war allseits.

Im neuen stern erzählt Monika Piel jetzt exklusiv, dass gesundheitliche Probleme, eine Arteriosklerose, eine echte Stresskrankheit, sie zum Rücktritt zwangen. Piel blickt auf ein Berufsleben unter enormem Druck zurück. Sie ist auch zu dieser Erkenntnis gelangt: Die wenigen Frauen an der Spitze hätten es schwer, ihre Qualitäten einzubringen. Beispielsweise vernünftige Kompromisse zu suchen. Das habe sie sich mit der Zeit abgewöhnt: "Du gibst etwas, das wird dankend angenommen – aber du bekommst nichts zurück."

Früher war Monika Piel eine Gegnerin der Frauenquote. Inzwischen befürwortet sie sie.

Nina Poelchau
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