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Feuer vertreibt ARD-Morgenmagazin aus Studio

Nächtlicher Umzug nach Düsseldorf: Wegen eines Feuers in einem WDR-Gebäude muss das Morgenmagazin der ARD heute aus Köln übertragen werden.

ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig (Archivbild)

Musste gemeinsam mit seinen Kollegen Susan Link und Peter Großmann wegen eines Feuers in Köln nach Düsseldorf ausweichen: ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig (Archivbild)

Wegen eines Brandes in einem WDR-Gebäude ist das ARD-Morgenmagazin am Mittwoch umgezogen. "Die ganze Logistik wurde in einer Nacht mal eben von Köln nach Düsseldorf verlagert und wir hoffen, dass es einigermaßen funktioniert", sagte Moderator Peter Großmann in einem kurzen Video auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kurz vor Beginn der Sendung.

Frühstück an der Tankstelle gekauft

Die Redaktion des Morgenmagazins sei in Düsseldorf bei den Kollegen der Aktuellen Stunde untergekommen, das Frühstück habe man schnell an der Tankstelle gekauft, erklärte Moderator Sven Lorig in diesem Video. In der Sendung spielten die Moderatoren immer wieder auf den Umzug an, das Wetter präsentierte Donald Bäcker von einer Außenterrasse mit Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen.

In einem WDR-Gebäude in Köln hatten am Dienstag brennende Batterien einen mehrstündigen Feuerwehr-Einsatz ausgelöst. Der Kellerraum musste mit Schaum geflutet werden, um den Brand zu löschen, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Die Batterien sind nach Angaben der Feuerwehr als externe Stromversorgung bei Notfällen wie einem Stromausfall vorgesehen.

Der WDR twitterte am Dienstagnachmittag, dass die Sendung "Hier und heute" wegen des Brandes unterbrochen werden musste. Eine Unternehmenssprecherin sagte der Kölner Zeitung "Express", dass für insgesamt elf Minuten ein Ersatzprogramm gesendet worden sei.

mad/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo