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Jauch ist rechtens

Keine Gefahr für Günther Jauchs neue ARD-Talkshow. Das Kölner Verwaltungsgericht hat einem Kläger den Anspruch abgesprochen, per Gerichtsweg Einfluss auf die Programmgestaltung der öffentlich-rechtlichen Senderanstalten zu nehmen. Der Mann wollte gegen das Engagement von RTL-Moderator Günther Jauch bei der ARD vorgehen.

Das Kölner Verwaltungsgericht sieht keine Hindernisse für das Engagement von RTL-Moderator Günther Jauch bei der ARD. Die Richter wiesen die Klage eines Zuschauers ab, nach dessen Ansicht der Vertrag zwischen Jauch und dem WDR zu einer "Verschwendung von Rundfunkgebühren" führe. Jauch soll von Herbst 2011 an als Nachfolger von Anne Will den Talkshow-Sendeplatz sonntagabends im Ersten übernehmen. Seine Firma soll die Sendung produzieren. Das Gericht lehnte die Klage des Gebührenzahlers nach einem am Montag veröffentlichten Beschluss als unzulässig ab (AZ: 6 L 1044/10).

Der Zuschauer - ein früherer WDR-Redakteur - wollte dem WDR durch eine einstweilige Anordnung vorläufig untersagen lassen, den Vertrag mit Jauchs Firma zu unterzeichnen, da dieser erhebliche Mehrkosten bedeute. Die Richter stellten jedoch fest, dass es keinen Anspruch eines einzelnen Zuschauers gebe, per Gerichtsweg Einfluss auf die Programmgestaltung zu nehmen. Die Prüfung über die Mittelverwendung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei Sache der zuständigen Gremien. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo