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Ein Cover, das bewegt

Model Aminata reagiert selbstbewusst auf rassistische Anfeindungen. Ein Grund sie aufs stern-Cover "100 Gründe, Deutschland zu lieben" zu nehmen. Im Netz wird darüber heftig diskutiert.

  Aminata Sanogo ist auf dem Cover des aktuellen stern zu sehen. Hier beim Titel-Shooting mit Fotograf Joachim Baldauf und Stylistin Bianca Fleisch

Aminata Sanogo ist auf dem Cover des aktuellen stern zu sehen. Hier beim Titel-Shooting mit Fotograf Joachim Baldauf und Stylistin Bianca Fleisch

Groß, schön und auf dem Cover des stern: Aminata Sanogo hat es bei "Germany´s next Topmodel" bis ins Halbfinale geschafft. Kein leichter Weg, denn immer wieder musste sich die 19-Jährige rassistischen Angriffen stellen. Auch auf ihr stern-Titelbild gibt es im Netz neben vielen positiven Reaktionen auch einige, die einzig auf ihre Hautfarbe bezogen sind. Doch das mindert die Freude der Kölnerin, die vor acht Jahren aus der Elfenbeinküste nach Deutschland kam nicht. Sie selbst ist stolz auf das Bild und postet das stern-Cover auf Facebook.


Beitrag von Aminata Topmodel 2014.




Und auch Pro Sieben, GNTM, Intouch und Fans legen nach. Auf Twitter und Instagram wird das Titelbild, welches zu dem stern-Artikel "100 Gründe Deutschland zu lieben" geschossen wurde, veröffentlicht, geteilt und vor allem kräftig kommentiert.


Groß, schön und auf dem Cover des stern: Aminata Sanogo hat es bei "Germany´s next Topmodel" bis ins Halbfinale geschafft. Kein leichter Weg, denn immer wieder musste sich die 19-Jährige rassistischen Angriffen stellen. Auch auf ihr stern-Titelbild gibt es im Netz neben vielen positiven Reaktionen auch einige, die einzig auf ihre Hautfarbe bezogen sind. Doch das mindert die Freude der Kölnerin, die vor acht Jahren aus der Elfenbeinküste nach Deutschland kam nicht. Sie selbst ist stolz auf das Bild und postet das stern-Cover auf Facebook.

Und auch Pro Sieben, GNTM, Intouch und Fans legen nach. Auf Twitter und Instagram wird das Titelbild, welches zu dem stern-Artikel "100 Gründe Deutschland zu lieben" geschossen wurde, veröffentlicht, geteilt und vor allem kräftig kommentiert.







Ein großer Erfolg für die Halbfinalistin von GNTM, die bereits während der Sendung mit Anfeindungen im Netz zu kämpfen hatte. Doch statt den Kopf einzuziehen, ist sie stark geblieben. Beschimpfungen, wie "Gorilla" hat sie auf ihrer Facebook-Seite bewusst stehen gelassen. Wollte damit darauf aufmerksam machen, wie bedauernswert die Menschen sind, die so etwas schreiben und diese sie damit aber nicht treffen können.
Und auch nach Veröffentlichung des stern-Covers wird wieder kräftig kommentiert. Rassistische Kommentatoren müssen mit Gegenkommentaren rechnen.
So schreibt Leonie Laura Held auf Facebook: "Versteht hier eigentlich irgendjemand den Sinn des Covers? Wohl eher nicht, denn mehr als die Hälfte zieht hier sinnlos über sie her. Sie ist auf dem Bild noch dunkler gemacht worden. Das sieht man ja, der Hintergrund ist rot und sie trägt ein goldenes Kleid. Schwarz, rot, gold! Unsere Flagge, von einer Dunkelhäutigen präsentiert. Ein Zeichen gegen Rassismus für mich. Und was macht ihr? Genau! Rassistisch sein."

Und auch Anita Prinz schreibt dazu bei Facebook: "Benutzt hier eigentlich niemand sein Gehirn? Der stern ist keine Modezeitschrift und der Artikel ist auch keine Vorführung einer neuen Kollektion. Bah echt, wie sich manche hier echauffieren, kommt mir die Galle hochgeschossen."

Völlig ohne Anlehnung an rassistische Kommentare wird auf Twitter gepostet.




Ganz ohne Wort kommt Twitter-Userin @isabellabr98 aus.



stb
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