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Früher 'ne Barbie, heute ein Vorbild

Im kleinen Schwarzen lächelt GNTM-Siegerin Kim Hnizdo vom Titel der deutschen "Cosmopolitan". Im Interview mit der Zeitschrift spricht sie über ihre radikale Typveränderung, ihren Nippelblitzer und große Ziele.

GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo

GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo auf dem Cover der deutschen "Cosmopolitan"

"Und Tschüss" - diese Worte stehen in großen weißen Lettern auf dem Titel der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "Cosmopolitan". Daneben strahlt GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo im kleinen Schwarzen. Nein, das ist keine verspätete Anspielung auf ihren nervigen Ex-Freund Alexander "Honey" Keen, den Kim im Laufe der elften GNTM-Staffel abservierte. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es Honey indirekt neben Kim auf die Titelseite geschafft hätte. Denn dass sich der 33-Jährige dort gern sehen würde, beweist die eher misslungene Montage seines Kopfes auf das Cover der französischen "Cosmopolitan". 

Honey ist für Kim mittlerweile Vergangenheit, ebenso wie ihre langen, blonden Haare, die dem Umstyling zum Opfer fielen. Die 20-Jährige trägt jetzt Pixie-Cut und das soll vorerst so bleiben. "Ich finde den Look mittlerweile sehr, sehr cool", sagte Kim der "Cosmopolitan". "Die kurzen Haare sind ja jetzt auch mein Markenzeichen. Das gleich wieder zu zerstören, wäre blöd. Das Lustige ist auch, dass die Leute nun einen komplett anderen ersten Eindruck von mir bekommen. Früher dachten sich viele: 'Ah, 'ne Barbie', jetzt: 'Ah, die kann ja auch reden'", erklärt die Hessin.

GNTM Siegerin Kim

Zu Beginn der elften GNTM-Staffel trug Kim noch lange blonde Locken

Kim sieht sich als Vorbild für junge Mädchen

An ihre Popularität durch die TV-Show muss sich Kim nach eigenen Worten erst noch gewöhnen. "Ich bin auf einmal bekannt und habe dadurch einen anderen Status in der Gesellschaft, obwohl ich ja noch derselbe Mensch bin", so die 20-Jährige. "Vor allem junge Mädchen wollen Bilder mit mir machen - das ist so süß. Für die bin ich jetzt so etwas wie ein Vorbild."

Gefragt, was Heidi Klum ihr mit auf den Weg gegeben hat, sagt Kim: "Dass man auch manchmal über seinen Schatten springen muss und den Leuten vertrauen, die sich einfach besser auskennen. Und, dass vermeintliche Patzer oder Peinlichkeiten meist nur halb so schlimm sind: Als mein entblößter Nippel plötzlich in der Zeitung Thema war, war ich schockiert. Aber Heidi hat das durch ihre humorvolle Art und Erfahrung einfach relativiert. So habe ich gelernt, professionell damit umzugehen."

Für ihre Zukunft hat sich Kim große Ziele gesteckt. Ihr Plan sei es, "ganz nach oben" zu kommen, so die 20-Jährige in der "Cosmopolitan". "Irgendwann zu den Menschen zu gehören, die ich mit Heidi auf der amfAR Gala in New York kennenlernen durfte, ist mein größtes Ziel." Dort tummelten sich Superstars wie Leonardo DiCaprio, Jay Z, Diane Kruger oder Blake Lively. Sollte Kim Hnizdo aus Bad Homburg wirklich mal neben diesen Größen auf der Gästeliste stehen, dann hat sie es definitiv geschafft.

jum

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo