HOME

Mager-Vorwürfe gegen GNTM-Favoritin

Sie gilt als die Kate Moss der aktuellen Staffel von "Germany's Next Topmodel": Julia aus Hamburg hat, was es braucht, um ein Model zu sein. Auch die dünne Figur. Das kommt nicht bei allen gut an.

Julia Wulf

GNTM-Teilnehmerin Julia aus Hamburg ist die Favoritin der Show.

"Wie ein junge Kate Moss!" Designer Michael Michalsky war vom ersten Augenblick an begeistert, als er die "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin aus Hamburg traf. Mit Nasenpiercing und rotziger Null-Bock-Attitüde schlenderte sie über den Laufsteg und stach dort auch den anderen Juroren Heidi Klum und Thomas Hayo in die Augen. "Sie ist fast schon wie ein Model", schwärmte Klum und teilte die 20-Jährige zum Ärger von Michalsky in das Team um Hayo ein.

Julia sagt trotz GNTM, was ihr passt

Dort sammelt Julia Wulf, wie sie mit vollem Namen heißt, nun seit Wochen Pluspunkte, ergattert Model-Jobs, glänzt bei Fotoshootings wie auch auf dem Laufsteg. Beim Umstyling - sonst der Termin, bei dem den Kandidatinnen per Schere eine andere Persönlichkeit verpasst werden soll - wurden ihr lediglich die Spitzen abgeschnitten. Und auch nur, weil sie darauf bestand, wie sie ungeniert auf Instagram ausplauderte. Dort nimmt Julia kein Blatt vor den Mund, kommentiert ihre Konkurrentinnen, macht sich über sich selbst und die Modelwelt lustig. Und sie wehrt sich, wenn sie angegriffen wird.

Happy Valentinesday!! #4everaloneday wieso isst mein hb eigentlich mein Oberteil?

Ein von Julia (@julia.topmodel.2016) gepostetes Foto am


Denn unter zahlreichen Bildern auf ihren Instagram- und Facebook-Accounts kommentieren die User ihr Gewicht. "Krass, wie dünn du bist!" oder "Kind, iss was!" ist dort zum Beispiel zu lesen. In der Klatschpresse wurde das Thema auch aufgegriffen. Julia ließ das nicht auf sich sitzen, machte am Wochenende in einem wütenden Facebook-Posting ihrem Ärger Luft. "Ich schockiere also mit Magerfoto, ja?", schrieb sie. Und erklärte dann, wie es in der Modelwelt zugeht: "Es ist allgemein bekannt, dass es eine der Hauptvoraussetzungen für eine erfolgreiche und internationale Modelkarriere ist, dünn zu sein. Man kann sagen was man will, so ist es einfach. Wenn dein Hüftumfang über 90 ist und du nicht grade Hadid mit Nachnahmen heißt oder deine Schwester Kim K. ist, wird es mit größter Wahrscheinlichkeit sehr 'eng' für dich in dieser Branche."


Damit sprach Julia aus, wie es tatsächlich noch häufig ist - auch wenn Plus-Size-Models wie Ashley Graham und Promi-Models wie Gigi Hadid immer öfter eine Alternative auf dem Laufsteg bieten dürfen. Sie finde die Kommentare unfair, da keiner ihr Essverhalten kenne.

Und auch in Richtung Heidi Klum blieb Julia überraschend ehrlich: "Natürlich fällt meine Figur im TV oder auf Fotos auf, aber das auch nur, weil ich auf jeden Fall mit eine der dünnsten bei bin. Die Sendung ist aber auch kein Maßstab. Wenn man sich die wirklichen Models und die wirklichen Laufstege dieser Welt anguckt wird man merken: dagegen bin ich ein Baumstamm!! Eine Wurst!! So war es und so wird es immer sein."

Geburtstagsrücken

Ein von Julia Wulf (@juleslw) gepostetes Foto am



sst

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo