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Auf Palmen wachsen keine Ringe

Kirche, Burg und Patrick Nuo. So sieht für Dschungelcamp-Sieger Joey Heindle die perfekte Hochzeit aus. Laut einem Medienbericht hat der 19-Jährige jetzt das Patentrezept für eine gute Ehe gefunden.

Von Jens Wiesner

  Ein König zum Verlieben: Joey Heindle mit Freundin Jacky

Ein König zum Verlieben: Joey Heindle mit Freundin Jacky

  • Jens Wiesner

Es gibt Momente, da fällt selbst ein König auf die Knie. Wenn die gegnerische Armee an die Palasttüren klopft. Wenn das königliche Zepter unter die Anrichte kullert. Und wenn er seiner Angebeteten einen Antrag macht. Für Joey I., Alleinherrscher über mehrere Quadratmeter australischen Dschungel, sollte der Kniefall gar die allererste Amtshandlung werden. Ein Antrag im Fernsehen, spontan, acht Millionen Zuschauer als Zeugen der ganz großen Liebe. Doch - oh Schreck - das Knie war schon durchgedrückt, da bemerkte der junge Regent seinen Fauxpas. Ein Antrag ohne Ring - das geht nun wirklich nicht. In letzter Sekunde zog der von seinen Gefühlen Überwältigte zurück. Wenn Antrag, dann richtig. Kack die Wand an!

Der Jugendzeitschrift "Bravo" verriet Joey Heindle nun, wie er sich seine Traumhochzeit vorstellt: "Zuerst Kirche, dann Feier auf einer Burg. Patrick Nuo wird auftreten. Alle anderen Dschungelkandidaten sollen auch kommen." Lange warten wolle der Herrscher nicht mehr: "Ich werde ihr bald einen Heiratsantrag machen", versprach Heindle in dem Interview und schraubte die Erwartungshaltung bei Freundin Jacqueline mächtig in die Höhe. Dass beide erst seit einigen Monaten zusammen und noch recht jung sind, kümmert den Dschungelstar nicht. "Das Leben ist noch so lang und die Leute, die früher so jung geheiratet haben, die sind auch meistens für immer zusammengeblieben und gemeinsam uralt geworden", schlussfolgerte der 19-Jährige dem Magazin "OK!".

Heute ein König

Musikfreunde hingegen dürften eher schaudern, sollte Joey I. sein Herrschaftsgebiet je auf ganz Deutschland ausdehnen: "Ein neues Gesetz wäre auf jeden Fall, dass meine Musik regelmäßig im Radio laufen muss. Am besten einmal pro Stunde und auf allen Sendern", beantwortete er der "Bravo" die Frage, was er mit echter Macht anstellen würde.

Mit Grausen dürften auch Vertreter des Kapitalismus eine Regentschaft des Gutmenschen sehen: "Geld zählt doch nicht!" erklärte er in dem Magazin. Unter seiner Herrschaft müssten "alle Leute gleich viel Kohle besitzen". Dann sei "keiner mehr neidisch auf den anderen, sondern immer fröhlich".

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