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Sie starb in der Nacht zum britischen Muttertag an den Folgen von Gebärmutterhalskrebs: Jade Goody, "Big Brother"-Kandidatin und Medienphänomen, wird heute in 16-seitigen Sonderbeilagen der britischen Boulevardpresse als Heilige und Prinzessin Diana der Arbeiterklasse gefeiert. Die Frage bleibt: Warum?
Nach internationaler Empörung über ihre beleidigenden Äußerungen haben die britischen Fernsehzuschauer Jade Goody aus der "Big Brother"-Show herausgewählt. Goody hatte die indische Schauspielerin Shilpa Shetty beleidigt - und musste sich nun entschuldigen.
Großbritannien steuert auf den nächsten Skandal zu: Laut "The Guardian" sollen Reporter des Boulevardblattes "News of the World" im großen Stil Handys von Prominenten angezapft haben. Zu den Opfern gehören demnach auch Jude Law und Gwyneth Paltrow. Besonders brisant: Offenbar wusste Scotland Yard darüber Bescheid, ohne etwas unternommen zu haben.
Mit ihrer Teilnahme an der Reality-Show "Big Brother" war die 27-jährige in Großbritannien bekannt geworden. Umstritten war Goodys Entscheidung, auch ihr Sterben von den Medien begleiten zu lassen.
Für die Britin Jade Goody ist das kein Tabuthema. Mit der britischen Version von Big Brother war sie bekannt geworden. Als sie unheilbar an Krebs erkrankte, beschloss sie ihren Sterbeweg an die Medien zu verkaufen. Mit dem Geld will sie sicherstellen, dass ihre beiden Söhne versorgt sind. Den eigenen Tod vermarkten - geschmacklos oder nachvollziehbar?
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Jade Cerisa Lorraine Goody war eine britische Reality-TV-Teilnehmerin, die innerhalb des Vereinigten Königreiches 2002 durch die Sendung Big Brother des Senders Channel 4 bekannt wurde.
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