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Jingle Bells

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Weihnachtswahn
Weihnachtswahn
Süßer die Glocken schon klingen

Weihnachten ist erst in zwei Monaten? Von wegen! In den USA hat der Einzelhandel schon längst die Regale mit Christbaumschmuck und Lichterketten gefüllt, und die Kunden greifen - verschämt - zu.

Ethnologe Thomas Hauschild
Ethnologe Thomas Hauschild
"Den Weihnachtsmann gibt's länger als Coca Cola"

Warum erzählen wir Kindern von einem Alten mit Bart und Fellmütze, der in Häuser einbricht und Geschenke verteilt? Der Ethnologe Thomas Hauschild hat den Weihnachtsmann erforscht und gibt Antworten.

"Supertalent"-Finale
Raus aus dem Nebel, rein in die Herzen

Sieger mit eigenem Song? Jean-Michel Aweh hat das in einer Castingshow scheinbar Unmögliche geschafft. Nicht nur deshalb war das "Supertalent"-Finale der Konkurrenz von "Voice of Germany" überlegen.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Familie, Bild (43)

Oder: 1999 war gestern, 2010 war vorgestern und heute ist morgen Worum es heute geht: Ein Wachtraum, John Lennon, ein Balkon, ein Flug über den Park, eine Musik im Kopf, eine Musik im Herzen, die Twin Towers, der Blick im Morgen, der Blick am Abend, der Blick in die Seele, Kinder im Sinn und Alice Munroe. Der getrennte Papi lag mit dem Rücken auf dem Sofa, er hatte Alexander und Marie ins Bett gebracht, hörte wie sie vor dem Einschlafen noch herumalberten, dachte an sie und dachte daran wie er mit ihrer Mutter vor deren Geburt an sie gedacht hatte. Plötzlich war es still im Schlafzimmer, Marie würde (neuerdings) den Plüschhund in den Armen halten und Alexander würde sich (wie üblich) das Zebra unter den Kopf geschoben haben. Beide würden schon ihre Decken los gestrampelt haben, Alexander würde fast quer im Bett liegen und Marie würde fast ganz zusammengerollt am rechten Rand des Bettes schlafend kauern. Der getrennte Papi wollte sich dieses Bild seiner schlafenden Kinder noch einprägen, allein, er konnte nicht aufstehen, es war wie ein Wachtraum, der sich seiner bemächtigte. Er stand mit seiner Frau 1999 am Imagine-Mosaik für John Lennon, einige Blumen lagen darauf, ein Bild von John und Yoko und eines von den Beatles. Sie standen da, frisch verliebt, im siebten Himmel, die Vorstellung bald in NYC zu leben, war ganz fabelhaft. Sie würden nur einen Block vom Dakota Building entfernt wohnen, zunächst, später würden sie Downtown sein, glücklich, Gespräche über Kinder hatten noch einen unverbindlichen Charakter. Der getrennte Papi stand wenige Monate später auf einem Balkon, schaute wieder über den Central Park und war verheiratet, ein Umstand, den er sich langelangelange nicht hatte vorstellen wollen oder können oder beides, eben. In seinen Gedanken flog er frei über den Park, er hatte den beigen Samtanzug vom Tag der standesamtlichen Trauung, es war eine freundliche Friedensrichterin, die gekommen war, die Zeremonie lief wie ein Film vor den wachenträumenden Augen des getrennten Papi ab. Als er da oben so flog, hatte er eine Musik im Kopf, die er anfänglich nicht identifizieren konnte, dann fiel es ihm ein, es war "So What", Miles Davis . Er flog weiter, schon über das Jaqueline Kennedy Onassis Reservoir hinaus, bald würde das Harlem Meer in seinen Blick kommen. Und die Musik in seinem Herzen hörte er auch, es war der Soundtrack von Sonny Rollins zu "Alfie" . Später würde das Paar in der Mercer Street wohnen, jeden Morgen würden sie die Twin Towers sehen, im Jahr 2000, jeden Abend würden sie die Twin Towers sehen, sie würden sie daran erinnern, in was für einer einzigartigen Stadt sie lebten für eine Weile, glücklich, gegenwärtig, gelassen. Sie blickten sich in ihre Seelen, liefen über heißen Asphalt, der nach einem warmen Regen so besonders roch, schauten sich die Basketball-Spiele im West Village an, der getrennte Papi hörte wie der Ball gegen den Drahtzaun krachte, sie gingen in das Theater am Union Square. Sie sprachen manchmal etwas mehr über Kinder. Zehn Jahre später, fast auf den Tag zehn Jahre später, die Trennung und mittendrin die zwei Wunschkinder Alexander und Marie. Die Kinder sind immer im Sinn. "In the dark we lay on our beds, our narrow life rafts, and fixed our eyes on the faint light coming up the stairwell, and sang songs. Laird sang "Jingle Bells", which he would sing anytime, wether it was Christmas or not , and I sang "Danny Boy". I loved the sound of my own voice, frail and supplicating, rising in the dark. We could make out the tall frosted shapes of the window now, gloomy and white. When I came to the part, When I am dead, as dead I welll my be - a fit of shivering caused not by the cold sheets but the pleasurable emotion almost silencend me. You'll knee and say, an Ave there above me - What was an Ave? Every day I forgot to find out". Alice Munroe's Kurzgeschichte "Boys and Girls", die Kinder sind heute für morgen immer im Sinn. Marie liegt rechts, zusammengerollt, am rechten Rand des Bettes, Alexander fast quer, ich schlafe auf dem Sofa ein. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

Neulich in Kowloon
Blog "Neulich in Kowloon"
Shop 'til you drop!

Schon zu normalen Zeiten sind die Menschen in Hongkong leidenschaftliche Konsumenten und nur schwer aus Malls und Boutiquen herauszuködern. Zu besonderer Form jedoch laufen sie dann auf, wenn ein Festtag oder besonderes Ereignis ansteht. Dann wird noch einmal ein Gang dazugeschaltet und geshoppt, was das Zeug hält. Die Werbeindustrie weiss natürlich nur zu gut, dass das Geld vor dem Weihnachtsfest noch lockerer sitzt als sonst schon, und deshalb wird der Startschuß für das Weihnachtsgeschäft bereits Mitte November gegeben. Dann stürmen die Hong Konger los und konsumieren, bis die Kreditkarten heiß laufen. Falsche Schneemänner, bunte Plastikweihnachtsbäume und Jingle Bells-Gedudel in jedem Einkaufszentrum – so schön kann Weihnachten sein! Und was kaufen die Hong Konger? Vor allem Markenprodukte: Mode, Schweizer Uhren (schon immer ein Renner in Hongkong), die neusten Hightec-Geräte. Fälschungen hingegen sind verpönt und nur bei Touristen beliebt, die sich auf den einschlägigen Märkten in Kowloon en Masse damit eindecken und das Zeug dann mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen in ihre Heimatländer einschmuggeln. In Hongkong gibt es alles (und ich meine ALLES!) zu kaufen, also auch echte Weihnachtsbäume, die nach Pinie und Tannenzapfen riechen. Ist nicht ganz leicht zu finden, aber es gibt sie. Wer dieses Jahr vorhaben sollte, Weihnachten in Hong Kong zu verbringen und auf deutsches Weihnachts-Flair dennoch nicht verzichten möchte, der sollte sich zur Lyndhurst Terrace im Bezirk Central, der Pacific Place Shopping Mall oder nach Stanley auf der Südseite von Hongkong Island aufmachen. Und eine prallgefüllte Brieftasche sollte man ebenfalls dabei haben, denn so ein grünes Bäumchen kostet hier in Hongkong bis zu HK$1500,- (also rund €130,-). Noch ein bisschen Kunstschnee aus der Spraydose und fertig ist der original deutsche Winter-Weihnachtsbaum. Na dann: Merry Christmas!

"Wetten dass..?"
Kackburger und Speichellecker

In drei Stunden "Wetten dass...?" haben wir wieder gelernt. Zum Beispiel: Der Kot eines Eisbären riecht "kräftig und vielfältig im Spektrum", der eines Schimpansen eher süßlich.

Weihnachten weltweit
Weihnachten weltweit
Heiße Feiertage in der Karibik

Alle Welt feiert Weihnachten - auch in der Karibik. Zwar gibt es weder Glühwein noch Schnee, aber dafür viele exotische Rituale: Die Kakteen tragen rote Mützen, die Heiligen Drei Könige bekommen Zigaretten, und statt Weihnachtsmarkt gibt's Karneval.

Roberto Saviano
Roberto Saviano
"Mein Killer wird eher sterben als ich"

Seit zwei Jahren versteckt sich der italienische Autor Roberto Saviano vor der Camorra. Nachdem Attentatspläne gegen ihn bekannt geworden waren, lud ihn die Literaturnobelpreis-Jury nach Stockholm zum Gespräch mit dem von Islamisten mit dem Tod bedrohten Schriftsteller Salman Rushdie. Dort sprach Saviano mit dem stern.

Weihnachtsmarkt-Knigge
Weihnachtsmarkt-Knigge
Kein Busengrabschen am Glühweinstand

Und nach Büroschluss geht's auf den Weihnachtsmarkt: Statt am Glühwein hat sich so mancher Kollege schon an der hübschen Vorzimmerdame die Finger verbrannt. Knigge-Expertin Elisabeth Bonneu erklärt, welche Regeln auch zwischen den Weihnachtsbuden gelten.

Mail aus Mumbai
Mail aus Mumbai
Vom Bettler zum Millionär

Betteln ist ein anerkannter Berufsstand in Indien. Aber was dem Einen letzter Ausweg, ist dem Anderen knallhartes Geschäft: fürs Betteln werden Beine amputiert, Fremdsprachen und amerikanische Lieder gelernt. Nur für manche geht die Rechnung vom großen Geld jedoch auf.

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Jingle Bells auf Wikipedia

Jingle Bells (etwa Klingt Glöckchen; gemeint sind die Schellen am Pferdegeschirr) ist ein Winterlied, das zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord Pierpont (1822-1893) (oft fälschlicherweise James S. Pierpont) unter dem Titel "One-Horse Open Sleigh" (Offener einspänniger Pferdeschlitten) komponiert und 1857 bei Oliver Ditson & Co. publiziert wurde. 1859 wurde das Lied erneut veröffentlicht, diesmal unter dem bis heute bekannten Namen Jingle Bells, or The One Horse ...

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