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Klaas schickt Joko auf krassen Drogentrip

Ayahuasca soll stärker wirken als LSD. In der TV-Show "Das Duell um die Welt" lässt Moderator Klaas Heufer-Umlauf seinen Kontrahenten Joko Winterscheidt dieses Halluzinogen schlucken. Es folgt ein Drogentrip, der sich gewaschen hat.

Joko Winterscheidt auf Ayahuasca

Der Ayahuasca-Trip machte Joko Winterscheidt zu schaffen

Zweimal war Moderator Joko Winterscheidt schon an der Aufgabe gescheitert, beim dritten Versuch schickte Klaas Heufer-Umlauf ihn dann tatsächlich auf einen Drogentrip in den Dschungel von Ecuador. Ayahuasca heißt das Halluzinogen, das Winterscheidt im "Duell um die Welt" nun tatsächlich zu sich nahm. Es soll stärker wirken als LSD und kann zum Verlust der Motorik, gesteigerten Sinneswahrnehmungen und zum Gefühl führen, der Körper werde zu Stein. Winterscheidt wird wohl noch länger an diese Erfahrung zurückdenken. Und das liegt nicht an dem Fußmarsch durch den Dschungel, mit dem diese Challenge begann.

Bei dem Indio-Stamm angekommen machte Winterscheidt dann Bekanntschaft mit dem Schamanen, der das Ritual zur Einnahme von Ayahuasca vollzieht. Vier bis dreißig Stunden kann der Trip dauern, wird Winterscheidt vorgewarnt. "Was ist das Schlimmste, was passieren kann?", fragt der Moderator den Guide, der ihn zum Indio-Stamm gebracht hat. "Dass du hier bleibst für eine lange Zeit", lautet dessen Antwort. Als der Schamane schließlich Winterscheidt ein kleines Holzschälchen mit dem Gebräu reicht, geht der für den Moderator los.

Motorische Störungen und Halluzinationen

Auf einer Liege in der Hütte ausgestreckt, fühlt er sich, als sei er in einer Sauna. Wenig später steht er auf, um sich vor der Hütte zu übergeben. Doch den Weg zurück schafft er schon nicht mehr alleine. "Ich bin gelaufen wie Ozzy Osbourne. Ich konnte nicht mehr gehen. Ich hatte das Gefühl, mein linkes Bein ist drei Meter lang, mein rechtes nur einen Meter", sagt Winterscheidt. Als er sich am hölzernen Türpfosten abstützt, fühlt sich das Holz ganz weich an. Wieder auf der Liege, kommt eine euphorische Phase: "Ich hatte das Gefühl, wenn ich jetzt hochspringe, fliege ich los durch den Busch." Doch das hält nicht lange an. Als der Schamane mit einem Regenmacher auftaucht, bekommt Winterscheidt ganz merkwürdige Halluzinationen. "Ich hatte das Gefühl, dass hinten aus meinem Nacken im Kopf Würmer von hinten in meine Stirn reinkrabbeln und dort anfangen, das Gehirn weich zu machen", schildert Winterscheidt seine Eindrücke. Irgendwann hat er genug. Er flüstert einem Teammitglied zu: "Ich will nicht, dass wir das hier weiter filmen." Das Team bricht die Draharbeiten ab.

16 Stunden später wacht Winterscheidt in seinem Hotelzimmer auf und sagt den Satz, der der letzte Teil seiner Aufgabe war: "Fuck, das war unverhältnismäßig." Damit sicherte sich Winterscheidt nicht nur einen Länderpunkt. Am Ende reichte es für ihn gegen seinen Kontrahenten auch zum Gesamtsieg im "Duell um die Welt". Und um eine Drogenerfahrung reicher ist er - im dritten Anlauf - nun auch.

tkr

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