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Ohne Werbung in die Dienstags-Primetime

Ein Kabelbrand hat das ProSieben- und Sat.1-Programm am gestrigen Dienstagabend gehörig durcheinandergebracht. Positiv für die Zuschauer: Die Sendungen liefen teilweise ohne Werbeunterbrechungen. Und ProSiebens "Alm" gleich zweimal.

Ein Kabelbrand hat bei der TV-Sendergruppe ProSiebenSat.1 den Sendebetrieb leicht gestört. Unter anderem fiel am Dienstagabend teilweise die Werbung aus, wie ein Sprecher in Unterföhring bei München am Mittwoch sagte. Betroffen waren die Sendungen "Akte 20.11" bei Sat.1 und "Die Alm" bei ProSieben. Die Promishow "Die Alm" lief dafür zweimal hintereinander. Für die nicht gesendete Werbung werde es eine Ausgleichslösung geben, sagte der Sprecher. Sie werde zu einem anderen Zeitpunkt ausgestrahlt. Verletzt wurde niemand.

Noch in der Nacht sei der Betrieb dann wieder reibungslos gelaufen - auch dank eines Notfallsystems und der schnellen Reaktion der Mitarbeiter.

Nach Angaben der Feuerwehr brach der Brand im zweiten Stock des Gebäudes an einer Baustelle aus. Auf einer Länge von etwa 20 Metern hätten sich Kabel entzündet. Es habe stark geraucht. Da wegen der Bauarbeiten viele Türen offen waren, seien große Teile des Hauses verraucht, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Durch die große Hitze sei zudem eine Wasserleitung geborsten und habe zusätzlichen Schaden verursacht. Über die Schadenshöhe machten zunächst weder Feuerwehr noch Sender Angaben.

hw/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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