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Kreisch, kreisch, in-Ohnmacht-fall - es ist nicht einfach, die Faszination der Schüler-Rockband Tokio Hotel zu begreifen. Ein Blick hinter die Teenie-Front.
Der Mensch liebt den Hund, nicht aber dessen Häufchen. Nun hat ein niederländisches Ehepaar eher zufällig ein fast Kackreste-freies Hundefutter entwickelt. Das Interesse an dem Produkt ist groß - auch in Deutschland.
Vielleicht ist 2012 das große Jahr für Jonah Hill. Da war die Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Baseball-Drama «Die Kunst zu gewinnen - Moneyball» an der Seite von Brad Pitt.
Leerer Flughafen, kaputte S-Bahn, Eigentor-Hertha und deutscher Hundescheiße-Rekordhalter: Willkommen in Berlin, Hauptstadt der Peinlichkeiten.
Die letzten fünf Kandidaten mussten sich unplugged beweisen. Doch ob mit oder ohne Stecker ? für Bohlen und Co. steht der Wunschsieger schon lange fest: Mädchenschwarm Luca. Er wäre allerdings wieder nur ein "Superstar" für einen Sommer.
Das Rohr neigt zum Biegen und das Jahr sich dem Ende zu. Kein innovativer Ansatz, aber ein durchaus tradierter, die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen. Wie schon beim Fotoalphabet ist die retrograde Betrachtungsweise ein ganz angenehmes Format, denn just vergangenes ist dabei irgendwie präsenter als der letzte Jahresanfang. Ob mir ein umfassender Rundumschlag gelingt, wird dann das Ende hier zeigen. Mal schauen ;-) Rundumschlag ist dabei auch schon gleich ein schönes Stichwort, denn eher sinnbefreit als konstruktiv, schlagen sich ganz clever vorkommende Evolutionsbremsen selbst die Axt ins Bein, wenn sie hier Zwietracht säend bei allgemeinen Weihnachtswünschen von ekelerregender Selbstbeweihräucherung sprechen. Am Ende unterstellen sie einem Gratulanten beim Geburtstag reine Egomanie, weil er den Satz mit „...Ich gratuliere dir...“ beginnt. Wenn es nach einer gewissen Zeit nicht Kopfschmerzen machen würde, müsste man sich die ganze Zeit deswegen vor die Stirn klatschen. (Anmerk. d. Verf. : An dieser Stelle sei angemerkt, dass jeder redundante Beitrag im Blog von mir auch weiterhin ohne weiteren Kommentar in die Tonne fliegt. Wenn jemandem die Themen zu banal, andere zu selbstdarstellerisch, und wieder andere zu offensiv oder alles zu kacke ist, dann sei nochmal betont, dass der- oder diejenige herzlich dazu geladen sei, sich in Form eines „Gastartikels“ selber zu Wort zu melden. Oder Fragen zu stellen. Oder, oder. Da aber mal wieder die Logorrhoe grassiert, kann ich mit Gelassenheit davon ausgehen, dass mehr als dämliche Spam-Kommentare von Herrn LALA aus LULU oder von Luftmarschall-Namen tragenden Fotopäpsten nicht zu erwarten sind. Chance vertan. Setzen! Sechs!) Einreihen in das allgemeine klopshohle Geschehen können sich dann auch dabei, etliche junge Damen, die in der letzten Zeit unangemessene - früher nannte man das glaube ich - Höhenflüge hatten, und sich damit ins Wahrnehmungs-Off schossen. Im Magazin mittigen Teil ausklappbare „Gespielin“ wird man eben nicht, weil das Hirn gut verschaltet ist. Oder die „Damschaften“ betrieben ihre Synapsen lediglich mit Niederstrom. Denn anders kann man sich die kommunikativen und sozialen Ausfälle nicht erklären, wenn man in Folge der zugegebenermaßen recht kurzen Antwort „Ja!“ auf die Frage, ob es bei einem Aktworkshop auch um Akt ginge, als arrogantes Arschloch bezeichnet wird. Oder ein sich verschmäht fühlendes Knips-Mädchen (Modell mag ich „das“ gar nicht nennen) im Anschluss an eine Anmerkung zu einem ihrer Bilder, beginnt damit zu drohen, den Freund loszuschicken, damit er einem mal physisch eindrucksvoll zeigt “ was Phase ist“ und seine Kumpels vom einschlägig bekannten Kraftrad-Verein mitzubringen. Die „Damen“ verstehen auch einfachste Sätze nicht, sobald ein Komma einen Haupt- von einem Nebensatz trennt. Faseln von extremster Beschäftigung und daraus resultierender Zeitknappheit, aber posten für jedermann sichtbar alle 13 Minuten ihren neusten Gemütszustand bei Facebook. So eine Internetpräsenz kostet aber auch viel Zeit, das kann ich euch sagen! Beantwortet man enthusiastisch formulierte „Bewerbungen“ (O-Ton: Mache mit. Fahrtkosten müssen übernommen werden. Gage 217,50 Euro die Stunde) auf ausgeschriebene Jobs mit einem „Vielen Dank für dein Interesse, aber du bist leider nicht ganz der Typ, der für dieses eine Projekt gesucht wird“, dann ist eine nicht enden wollenden Litanei vorprogrammiert, in der einem unaufgefordert und in epische Breite haarklein aufgelistet wird, was die junge Dame denn schon alles gemacht hat und mit wem. Dass sie meine Bilder eh 08/15 findet, man erstmal fotografieren lernen soll, dass sie auch noch andere Sachen zu tun hätte und man sowieso ein psychopathischer Sexualstraftäter auf freiem Fuss ist, vor dem einen alle anderen Modelle und Fotografen gewarnt haben. Aha! Na denn! Von den Knipserseilschaften im provinziellen Umfeld will ich gar nicht erst anfangen. Denn die wahren Divas sind immer HINTER der Kamera :-D So! Jetzt hammwa erst mal ne schöne Kackstimmung geschaffen, dann können wir ja jetzt zu den wichtigen Dingen kommen. Was hatte das Jahr denn an schönen Dingen? Eigentlich ne Menge, oder? Nach dem doch recht schneereichen Winter hatten wir ein beeindruckendes sommerliches Frühjahr mit allerhand Gelegenheiten schöne Outdoor-Sessions zu machen. Im Rahmen der „Work&Travel-Aktion“ fanden schöne Workshops im Süden der Republik statt. Die Städte-Tour war eine schöne Gelegenheit, etwas eingefahrene Strukturen mal frischwindig zu polieren. Andere Leute, anderes Studio, andere Modelle. Zum Glück blieb der brutalst heiß angekündigte Sommer etwas aus und von der noch anhaltenden Milde profitiert nicht nur der Draußenknipser, sondern auch die Heizkostenabrechnung. Der Aufruf zum schäbigen Sich-selbst-über-den-Spiegel-Fotografieren hatte erstaunliche Resonanz. Info an der Stelle : Die Druckerpresse lägt ab Mitte Januar an. Letztlich sind knapp 110 Bilder zusammen gekommen. Danke an der Stelle an alle Emittenten. Und wenn man dann erstmal vom Zug der ewigen Notwendigkeit abgesprungen ist, dann kommt man im Reich der Gelassenheit an und macht dann nur noch Fotos, wenn es einem wirklich wichtig ist, man seine Idee nicht an die grad zufällig anwesende Person verplämpert. Klingt ziemlich unangenehm, ich weiss. Aber wenn man mal genau hinschaut, wird man feststellen, dass man oft eine Idee hat, sie dann aber von dem Zwang der unmittelbaren Durchführung geschoben angeht, aber missachtet hat, dass man vielleicht gerade nicht das Modell „zur Hand“ hat, das man eigentlich genau dafür bräuchte. Und am Ende stellt man fest, dass der Deckungsgrad nur bei 95% liegt und einem unerklärlicherweise die 5% zum entspannten Zurücklehnen fehlen. Ausserdem stand das fotografische Jahr unter dem Motto „Mal was anders machen“. Und so war es also an der Zeit, ein wenig wegzukommen von der „ewigen“ Toplight-Studio-Akrobatik“ mit skuplturaler Abstraktion. Offenblendiges Tageslicht-Rumprobieren und selektiveres Mal-etwas-Nichtmachen waren ein schöner Anlass die Kamera in die Hand zu nehmen. Ebenso das „Umstrukturieren“ des pädagogischen Konzeptes für die Workshops. Weg vom statischen Vorturnen, hin zu dynamischeren Modulen. Aufbrechen alter Muster und Verlassen festgetretener Pfade. Das Wachrütteln des eignen Potentials steht nunmehr an vorderster Front, nicht das blanke Demonstrieren etablierter Arbeitsweisen. Dem Slogan „Sehen lernen“ ein neues, ein benutzerfreundlicheres Gesicht zu verleihen, bei dem sich jeder auf seine individuelle Art wiederfindet und keine Dogmen oder Schulmeinungen als Credo der einzigen Wahrhaftigkeit mit akademischem Anspruch möglichst kryptisch vorgesetzt bekommt, um am Ende Bilder gemacht zu haben, die nicht dem persönlichen Werdegang hin zu einer eignen Ausdrucksmöglichkeit entsprechen. Ich bin neugierig, wie sich das Konzept noch weiter entwickelt und ich freu mich drauf, von jedem einzelnen Teilnehmer zu lernen und durch deren Augen zu sehen. Es bleibt also spannend fürs kommende Jahr. Es wird natürlich weiter in der Stadt getanzt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Das OKERWERK wünscht allen übrigens einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2012. Und wie immer haben die abgebildeten Personen nichts mit im Text erwähnten „Unzulänglichkeiten“ zu tun, sondern dienen lediglich der bunten Bebilderung. P.P.S.: Es sei nochmals der Aufruf wiederholt, dass Neugierige, Mitteilungsbedürftige, sachliche Kritiker oder einfach Interessierte sich gerne zu Wort melden dürfen. Die Kategorie "Gastbeiträge" ist nicht gerade verwaist, aber unterrepräsentiert. Also, nix wie ran!
Auf der Alm sind die Mäuse los: Die eine beißt Tessa in den Daumen, die andere räkelt sich im Waschzuber. Werner Lorant sitzt unterdessen eine Gans zwischen den Beinen und Manni - nun, der spielt mit Kuhdung.
Plötzlich reden die letzten Kinder der DDR über das Trauma ihrer Herkunft, grausame Erlebnisse im Westen - und wie sehr sie das bis heute prägt. Besuch einer Selbsthilfegruppe.
Über diese Buchstabiererei bringt man sich ja doch selber in Zugzwang. Ypsilon war schon nicht ohne, aber der Buchstabe „KUH“ ist auch was, wo die Luft dünn wird. Warum mir spontan „Qualle“ einfällt, mag an dem Dreizentner-Zeppelin liegen, den ich vorhin beim Brötchenholen auf einem bis an die Grenze der strukturellen Integrität gebrachten Zweirad hab durch mein Sehfeld wabern sehen. Ich weiß, man soll ja Menschen nicht nach Äußerlichkeiten vorverurteilen, nicht wahr? Wahrscheinlich ist die Dame toooooooooooootal nett. Aber sei´s drum. Was geht also in Sachen Q? Eines der auch immer wieder auftauchenden Themen. Nämlich Qualität versus Quantität. Bevor jetzt aber wieder die Heulsusen aus ihren Fake-Account-Verstecken perlen wie aufgeschreckte Hornissen aus nem Meisenkasten, sei gesagt, dass ich den Qualitätsmaßstab für mich natürlich anders definiere als jeder andere für sich. Und nein, meine Bilder sind nicht das Maß der Dinge. Und ja, ich finde viele Fotos von allerlei anderen Leuten um vieles besser als meine. Nicht von so vielen, aber immerhin von ein paar. :-) Qualität definiert sich für mich an dieser Stelle tatsächlich weniger über technische Belange, sondern eher darin, ob ich quasi (auch ein schönes Q-Wort) ins Bild geholt werde. Die Vorüberlegung des Machers für mich erkennbar und nachvollziehbar ist. Steckt ein Konzept, eine Idee dahinter. Oder war es schnödes Runtergeknipse? Inflationäres Gedaddel ist erkennbar, liebe Genossen und Genossinnen! Sich die Zeit zu nehmen, sein Bild zu „sehen“ bevor es auf den Chip pixelt. Das ist eine echte Herausforderung. Für viele bringt das die gleiche emotionale Kasteiung mit sich wie das Stillsitzen in Kindertagen, wie mir scheint. In dem Zusammenhang hatte ich mir ernsthaft schon mal überlegt, ob ich bei einem Workshop - bevor überhaupt die erste Kamera ausgepackt wird – Zeichenblöcke zu verteilen, und die Teilnehmer den „klassischen Akt“, den sie gleich ablichten wollen, selber erstmal skizzieren zu lassen. Die Gesichter möchte ich echt gerne mal sehen. Ich glaube, von neugieriger Verwirrung bis hin zu genervter Verweigerung wird alles dabei sein. „Kinderkram“, „Verarsche!“ werden wohl ein paar Stichworte sein, die dem einem oder anderen Digital-Paparazzi durch den Kopf schiessen. Warum? Weil ihnen vor Augen geführt wird, dass sie eigentlich keine Bilder sehen? Die Ideen fehlen? Die eigne „Handschrift“? Warum aber nicht mal in Namen der Qualität etwas ausprobieren. Jede dritte Auslösung mal auslassen. Stattdessen die Tarnkappe abnehmen. Die Tarnkappe namens Kamera hinter der sich der eine oder andere gerne mal verschanzt. Sich die Schuh kartongroße 6000-Euro-Knipse vors Gesicht halten, nuscheln und sich dann wundern, dass das Modell ins Rätseln kommt und es ihr dann als Anfänger-Nervosität unterjubeln. Daumen hoch, meine Herren! ( Anm. d. Verf. : Quadratisch wäre auch ein schönes Wort und stünde auch irgendwie mit Qualität im Zusammenhang. Drolligerweise werden Bilder mit quadratischem Bildschnitt mit „historischem“ Mittelformat assoziiert. Und da Mittelformatfotografie (meistens noch) analog erfolgt, bedeutet das, dass man eben genau überlegen muss, ob man mit einem leichtfertigen „KLACK“ knapp 2 Euro verbrennt. Also was tun. Bilder quadratisch schneiden, dann sind sie gut +Zwinker+. Aber das nur mal so zwischendurch. ) Dem besonnenen Bildersehen gegenüber steht natürlich das vielzitierte „Dauerfeuer“. Ich räume an der Stelle ein, dass es ganz spezielle fotografische Anforderungen gibt, bei dem es tatsächlich notwendig sein kann, die Serienbildfunktion der Kamera zu nutzen. Die Fashion und Sport-Shooter wissen, was gemeint ist. Für alles andere galt :„Da musste ma´ Ruhe ins Pferd bringen!" Schauen geht vor Klicken. Und Photoshop ist kein Werkzeug in Sachen Bildqualität, sondern nur ein Degenerationsbeschleuniger. Zum einen wählt das Programm ja nicht die „gelungenen“ Fotos aus, und zum anderen kann man eben – nach einem inflationären Zeigefingerkrampf-Geratter – Kacke eben einfach nicht polieren. Lieber bisschen „ Contenance “ gewahrt als hinterher von einem simplen Portrait-Shooting aus 1400 Pixelansammlungen 10 heraus zu mendeln, die was taugen. So ein Auslöse-Tourette ist der Grund, warum 64 Gigabyte-Speicherkarten auf dem Markt sind. Man sollte in die Kamera eine festinstallierte Auslösezahl vorprogrammieren. Schön wie beim guten alten Film, ist dann nach einer gewissen Anzahl Sense. Als Sonderwunsch gibt es dann doch eine Sound-Animation, wo bei den letzten 20 Bildern die Kamera laut „AUA!“ sagt, um dann nach der finalen Auslösung einfach mit einem lauten Röcheln auszugehen. So wie Frauen Angst haben, dass ihnen spontan der Mund zu wächst, wenn sie mal 30 Sekunden nichts sagen, so haben manche Knipser Muffensausen, dass sie nix hinbekommen, wenn sie nicht 9 Stunden lang die Kamera klacken lassen und Bilderfluten von drei- bis viertausend Stück produzieren. Nach grober Vorsortierung der Blitzgurken und geschlossenen Augen und unfertigen Posen, mittelfeiner Nachsondierung, grober Feinauslese und dreifacher Nachlese, kondensieren und fraktionierter Unterdruck-Destillation kommen letztendlich 5 bis 10 „Werke“ dabei heraus, wovon dann 8 „ganz in Ordnung“ sind , eins „nett“ und eins das „Bild des Tages“. Macht eine Quote (Ha! Noch ein Q-Wort!) von weniger als ein Promille. Das mag als Überlebensstrategie bei Amphibienbrut o.k. sein, aber als Trefferquote für gute Bilder? Ich weiss ja nicht. Ich könnte jetzt natürlich völlig versnobt sagen, dass ich 130 Bilder mache. Blitzgurken nicht vorkommen. Dank ausreichender Überlegung und Kommunikation mit dem Modell, die Augen auf und die Posen final sind. Und nach einer selbstauferlegten Beschränkung bei 10 Bildern des Tages das Shooting als voller Erfolg gewertet wird. Aber bescheiden wie ich bin, muss ich an der Stelle einräumen, dass mir das auch nicht allzu oft gelingt. Aber immerhin dann, wenn ich mich an meine eignen Worte „erinnere“. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Sieg mit Brachialhumor: Nie zuvor ist ein holländischer Film in Deutschland so erfolgreich angelaufen wie "New Kids Turbo". Der Kultkracher steht auf Platz 1 der Kinocharts. Im Dorf Maaskantje, das durch den Film berühmt wurde, ist nicht jeder froh darüber.
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