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Zurück zum Musikfernsehen: Mit seinem neuen Magazin "Number One!" bei Kabel eins will Markus Kavka jetzt ein breiteres Publikum für sich und die Rock-Pop-Musik gewinnen. Zum Auftakt im Gespräch: U2-Sänger Bono
Fürs Teenie-Fernsehen schien er stets etwas zu alt. Dieses Problem hat MTV-Moderator Markus Kavka bei seinem neuen Arbeitgeber nicht mehr. Für das Zweite soll der 41-Jährige nun die Zielgruppe verjüngen. Hätte klappen können. Doch leider ist das ZDF nicht mutig genug.
Bekannt wurde Markus Kavka als MTV-Moderator. Auf stern.de liest er aus seinem ersten Roman "Rottenegg". Darin flüchtet der Berliner Musikmoderator Gregor Herzl in die Geborgenheit seiner oberbayrischen Heimatidylle - die sich als gar nicht so idyllisch entpuppt.
Einst gehörte Markus Kavka zu den unabhängigen Stimmen des deutschen Musikfernsehens. Jetzt kippt MTV auch ihn. Mit stern.de sprach er über den Untergang seines TV-Genres, die eigene Zeigefreudigkeit und seinen persönlichen Bildungsauftrag.
Die Zeiten, als MTV und Co. in der Musikszene den Ton angaben, sind längst vorbei. Heute dominieren amerikanische Datingshows und Klingeltonwerbung die einstigen Musikhochburgen - Fans gucken ihre Musikclips längst woanders.
Während Youtube noch nach einem lukrativ Geschäftsmodell sucht, ist der kulturelle Einfluss von Webvideos inzwischen unbestritten. Experten diagnostizieren auch Auswirkungen für das traditionelle Fernsehen.
Die neue ProSieben-Samstagabendshow "17 Meter" wird eine Herausforderung für die TV-Primetime. Grund sind die ehemaligen MTV-Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf - und ein bisschen Tarantino.
Die Senioren lieben das ZDF. Deshalb sendet der Mainzer Sender fleißig Formate für die ältere Generation. Nun will man versuchen, junge Zuschauer zu gewinnen. Doch es mangelt an Mut, Ausdauer und Innovation. Da macht die ARD ihre Sache deutlich besser.
Sympathie und Bayern München - das passt irgendwie nicht zusammen. Nur einer hat es geschafft, über Bayerns Grenzen geliebt zu werden: Mehmet Scholl. Der Dokumentarfilm "Frei:Gespielt" setzt dem Bayern der Herzen ein Denkmal.
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