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Nach dem Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl will der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nochmals ein Verbot der NPD prüfen. Was sagen die anderen Parteien dazu? Und: Könnte ein Verbot Gewaltakte wie in Passau tatsächlich verhindern?
Barack Obama hat es vorgemacht: Schwarze Politiker sind mehrheitsfähig. Deutsche Politiker mit Migrationshintergrund sehen darin ein Signal für die Bundesrepublik. Doch vor allem bürgerliche Parteien haben bei der Integration Nachholbedarf. Ein Thema für den gerade begonnenen 3. Integrationsgipfel?
Ratlos in den Untergang: Die SPD steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte, in der Bundestagsfraktion macht sich Panik breit. Jeder Dritte bangt um seinen Sitz. Noch traut sich keiner, Parteichef Beck wegzuputschen. Noch hoffen alle, dass er freiwillig auf die Kanzlerkandidatur verzichtet.
Türkische Schulen in Deutschland sind keine Lösung, sagt die in Istanbul geborene Bundestagsabgeordnete Lale Akgün. Im stern.de-Interview spricht sich die SPD-Politikerin für Ganztagsschulen aus und kritisiert die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.
Bei seinem Auftritt vor 16.000 überwiegend türkischstämmigen Zuhörern in der Kölnarena hat der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan die Türken in Deutschland aufgefordert, mehr für die eigene Bildung zu tun. Außerdem äußerte sich Erdogan sehr kritisch zum von der ARD abgesetzten Tatort.
Mit einem flammenden Appell für die Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. Der Vorschlag einer privilegierten Partnerschaft von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gefalle ihm überhaupt nicht.
Am Sonntagabend sollte Kriminalkommissarin Lena Odenthal im ARD-"Tatort" ermitteln - gegen eine türkische Familie in Ludwigshafen. Doch dann brannte dort ein Wohnhaus, neun Türken starben. Selbst SPD-Chef Beck empfahl, den Film zu verlegen. Ein Akt der Pietät oder Hysterie?
Der seit Tagen gesuchte Islamistenführer Metin Kaplan hält sich nach Angaben seiner Anwältin in Köln auf und wird sich in der kommenden Woche bei den Behörden melden. "Er war nie untergetaucht, wieso sollte er auch?", sagte die Anwältin.
Altkanzler Helmut Schmidt hält es für einen Fehler, in den 60er Jahren türkische Gastarbeitern ins Land geholt zu haben. Die Reaktionen auf diese Äußerung fallen harsch aus. Doch es gibt auch Zustimmung.
Während in der Gesellschaft die Idee vom Multi-Kulti-Zusammenleben als naiver Glaube gegeißelt wird, hat sie in den Medien Hochkonjunktur. Der Störfaktor dabei: die permanente Verwechselung von Journalismus und Pädagogik.
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