HOME

"Marienhof"-Star Margit Geissler ist tot

Die ARD-Serie "Marienhof" machte sie bekannt: Margit Geissler ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Ihr Leben verlief alles andere als geradlinig: Zuletzt betrieb sie ein Bordell in München.

Margit Geissler starb im Alter von 57 Jahren

Margit Geissler starb im Alter von 57 Jahren

Margit Geissler wurde durch die ARD-Serie "Marienhof" bekannt. Rund zwei Jahre spielt sie die Rolle der Hilde Möhlmann-Poppel, eine Ex-Prostituierte, die einen Kiosk betrieb. Nun ist Geissler im Alter von nur 57 Jahren gestorben, wie die Münchner "Abendzeitung" berichtet. Sie litt demnach an Lungenkrebs.

Ihre TV-Laufbahn hatte Geissler bereits in den 80er-Jahren begonnen, zum Teil mit schlüpfrigen Unterhaltungsfilmen wie "Nackt und heiß auf Mykonos". Von 1995 bis 1997 war Geissler bei Marienhof zu sehen. Dann zog sie sich zurück, wollte sich mehr um ihre kleine Tochter kümmern. Außerdem stand die Scheidung von ihrem damaligen Ehemann, dem TV-Produzenten Sigi Rothemund, an. Die Rückkehr zur Schauspielerei klappte anschließend nicht mehr.

Marienhof-Star ohne Berührungsangst zum Rotlichtmilieu

Geissler hielt sich mit Kellnern über Wasser. Im Jahr 2012 folgte ein drastischer Umbruch: Geissler eröffnete ein Bordell in München, das Berdux 5. Dass sie im Rotlichtmilieu arbeitete, war ihr jedoch nie unangenehm. "Wieso sollte mir der Job peinlich sein?", sagte sie damals im Interview mit der "SZ". Das Schauspielern, gestand sie jedoch, werde sie "immer lieben".

kis
Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools