Geschlafen hat er kaum, gefrühstückt gar nicht. Markus Lanz spricht am Tag nach dem Neustart von "Wetten, dass ..?" über seine Premiere - und zeigt sich durchaus kritisch mit seinem Debüt.
Ich war kurz vor der Sendung in der Halle und merkte, wie toll die Stimmung ist und dass auf die Rheinländer absolut Verlass ist, wenn es um die Herstellung von guter Laune geht. Es hatte vorher drei Tage lang durchgeregnet, aber die Düsseldorfer sind durch nichts zu erschüttern und legen sich dann bei 10 Grad auch noch sparsam bekleidet auf die Wiese vor dem Landtag, um das Fortuna-Emblem zu formen. Das war großartig und hat uns allen sehr geholfen!
Ich glaube, sie hat ihn erst gar nicht angelassen, weil wir beide fahruntüchtig waren. Diagnose: Nervenflattern.
Irgendwann fing ich an, mich wohlzufühlen, so in etwa nach der Challenge (Anm. d. R.: Bei der Challenge trat Lanz in einem Liegestütz-Wettkampf gegen einen Zuschauer an).
Ich denke, wir haben es nicht versenkt, sondern gezeigt, dass in Frank Elstners Idee noch eine Menge Kraft steckt. Darauf kann man aufbauen, aber: Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Das wird spannend in den nächsten Wochen und Monaten.
Um ehrlich zu sein: ja. Das ist wie Geburtstagsüberraschung ohne Überraschung. Wer will das schon?
Nein. Und ich werde das vermutlich auch erst in ein paar Jahren tun.
Deutlich schlechter und weniger als in der Nacht vor der Sendung.
Kann ich Ihnen nicht sagen, ich war nämlich nicht dabei.
Wir freuen uns darüber, ich persönlich habe aber schon vor der Sendung immer wieder gesagt: Das ist nicht so wichtig, wie es manchmal den Anschein hat. Nur wenn die Qualität der Sendung stimmt, stimmt auf Dauer auch die Quote.
Ich glaube, es gibt ein paar Ansätze, die wir in jedem Fall weiter verfolgen, vielleicht sogar ausbauen sollten. Aus anderen müssen wir die richtigen Lehren ziehen. Eine der Lehren ist für mich: Es geht nicht immer darum, alles besser machen zu wollen. Manchmal ist es klüger, es einfach nur anders zu machen.