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Der Stuttgarter "Tatort" - das war mal Bienzle und Behäbigkeit. Jetzt sind die Kommissare zwar jung, aber auch nicht viel flotter. Trotz einiger gut gemachter Mordszenen versinkt die neuste Folge aus Schwaben im Mittelmaß.
Das Schwabenländle als Sündenbabel: schöne Frauen, die über die Horizontale aufsteigen wollen, Männer ohne Skrupel, und ein mit Messerstichen massakriertes Callgirl. Mit den Ermittlern Lannert und Bootz im Rotlichtmilieu erreicht der Stuttgarter "Tatort" eine Rekordquote.
Kokain-Dealer und Drogenfahnder werden erschossen, Polizisten geraten unter Verdacht, sich bereichert zu haben: "In eigener Sache", die zweite "Tatort"-Folge mit den Stuttgartern Lannert und Bootz, ist aber nicht so krawallig wie es scheint, sondern eine feine Betrachtung über den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit.
Der raubeinige Hamburger und der smarte Ehrgeizling, dazu noch zwei rassige Damen mit Migrationshintergrund: Um die Ära der schwäbischen Behäbigkeit von Kommissar Bienzle zu beenden, hat der SWR scharfe Typen, schnelle Autos und eine Kinderleiche aufgefahren.
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