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Riemann teilt aus, NDR wehrt sich

In einem offenen Brief äußert sich Katja Riemann zu dem entgleisten Gespräch bei "Das!". Dem NDR wirft sie vor, man habe sich nicht an Absprachen gehalten. Das lässt der Sender nicht auf sich sitzen.

  "Eine traurige Sache": Katja Riemann erhebt Vorwürfe gegen den NDR.

"Eine traurige Sache": Katja Riemann erhebt Vorwürfe gegen den NDR.

Gibt es Verhaltenskodexe in öffentlichen Formaten, die mit der Abwesenheit von Wahrhaftigkeit zu tun haben?", fragt Katja Riemann nach kurzer Zeit des Schweigens in einem offenen Brief auf ihrer Homepage. Es geht um das aus dem Ruder gelaufenen Interview mit "Das!"-Moderator Hinnerk Baumgarten. Um den Hype, den das Video auslöste, das das Aufeinandertreffen einer zickigen Schauspielerin und eines schleimenden Moderators dokumentiert. Katja Riemann fühlt sich falsch verstanden, macht nicht nur dem Moderatoren Vorwürfe ("Es ist irre lustig, wenn ein Moderator zwischen den Gesprächen sich in der Kamera spiegelt und laut äußert, wie geil er aussieht...") sondern auch dem verantwortlichen Sender NDR.

Ihr Vorwurf: Der Sender soll sich nicht an Absprachen gehalten haben. "Es ist eine traurige Sache, wenn Verabredungen während einer Sendung nicht eingehalten werden, aber davon muss man wohl ausgehen, wenn man sich im öffentlichen Feld bewegt", schreibt Riemann in ihrem offenen Brief.

Der "Das!"-Verantwortliche Thomas Kühn, NDR-Abteilungsleiter Vorabendmagazine, wehrt sich gegen die Kritik. "Wir können den Vorwurf, es seien Verabredungen während der Sendung nicht eingehalten worden, überhaupt nicht verstehen," sagte er der Nachrichtenagentur DPA. Grundsätzlich führe eine Mitarbeiterin ein Vorgespräch mit dem Gast, in dem auch die Sendung erklärt werde. Dies sei bei Frau Riemann auch noch einmal direkt vor der Sendung geschehen.

Der Gastgeber ist überzeugt, dass Riemann wusste, was sie auf dem roten Sofa erwartet. "Es gab keinerlei Vorgaben von ihrer Seite, an die wir uns nicht gehalten haben könnten," versichert Kühn.

kmi
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