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Schauspieler Sven Lehmann gestorben

Vor wenigen Wochen war er noch im ARD-Film "Nacht über Berlin" zu sehen: Der Schauspieler Sven Lehmann starb im Alter von 47 Jahren nach schwerer Krankheit.

  Im vergangenen Jahr drehte Sven Lehmann für den ARD-Film "Nacht über Berlin", hier mit seiner Kollegin Claudia Eisinger. Lehmann starb am 4. April in Berlin.

Im vergangenen Jahr drehte Sven Lehmann für den ARD-Film "Nacht über Berlin", hier mit seiner Kollegin Claudia Eisinger. Lehmann starb am 4. April in Berlin.

Der Schauspieler Sven Lehmann ist tot. Wie das Deutsche Theater Berlin am Donnerstag mitteilte, starb Lehmann, der einer der prägenden Schauspieler des Deutschen Theaters war, nach langer schwerer Krankheit am Mittwochabend im Alter von 47 Jahren. Lehmann wurde in Borna in Sachsen geboren. Er war nach ersten Stationen am Bremer Theater und am Bayerischen Staatsschauspiel München seit 2001 Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Auf der Bühne des DT war Lehmann zuletzt am 7. Dezember in der Rolle des Wagin in Gorkis "Kinder der Sonne" in der Regie von Stephan Kimmig zu erleben.

Wie eine Sprecherin des Theaters sagte, war Lehman wegen seiner Erkrankung in den vergangenen Monaten bei den Proben zu neuen Stücken immer wieder ausgefallen - als Teiresias in "Ödipus Stadt" und als Bürgermeister in Yasmina Rezas Stück "Ihre Version des Spiels".

Mephisto, Prinz und Nazi

Auf der Bühne konnte Lehmann ebenso schroff wie zart wirken. Der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, würdigte ihn in einer Mitteilung als "einen, der um Gemeinschaft kämpfte, einen Rest an Einsamkeit aber nie vergessen ließ". Khuon betonte: "Sven Lehmann war ein Kämpfer und Steher, ein Schauspieler, der dem Theater seine ganze Energie spendete, der aber auch von der Bühne Kraft und Behauptungswillen zurück erhielt, den das Spielen mit den Kollegen beflügelt und leicht gemacht hat." Lehmann arbeitete mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Konstanze Lauterbach, Matthias Hartmann, Andreas Dresen, Alexander Lang, Hans Neuenfels und Stephan Kimmig. Sein wichtigster Regiepartner wurde Michael Thalheimer, in dessen Inszenierungen er als Mephisto in "Faust", als Prinz in "Emilia Galotti", Maurer John in den "Ratten" und Gregers Werle in der "Wildente" zu sehen war.

Der Schauspieler war aber auch dem Fernsehpublikum bekannt. Mehrfach spielte er Nebenrollen im "Tatort", war in der Fernsehserie "Weissensee" zu sehen. Zuletzt war er im ARD-Film "Nacht über Berlin" neben Jan Josef Liefers und Anna Loos zu sehen.

swd/DPA/DPA

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