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Maja Maranow in ihrer letzten Rolle

Der Titel des Films klingt wie eine dunkle Vorahnung: In "Nachtschicht - der letzte Job" ist die verstorbene Schauspielerin Maja Maranow in ihrer letzten Rolle zu sehen. Sie spielt die dubiose Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft.

Nachtschicht

In "Nachtschicht - der letzte Job" besucht Kommissarin Lisa Brenner (Barbara Auer, r.) die Flüchtlingsunterkunft und wird von der Erstaufnahmeleiterin Olga König (Maja Maranow) empfangen

An diesem Montag zeigt das ZDF die verstorbene Schauspielerin Maja Maranow in ihrer letzten Rolle: Im Krimi "Nachtschicht - Der letzte Job" (1. Februar, 20.15 Uhr) spielt sie Olga König, die Leiterin einer Flüchtlingsunterkunft und eine alte Freundin der Kommissarin Lisa Brenner (Barbara Auer). Nachdem ein Polizeihauptmeister an der polnischen Grenze erschossen wurde, spürt das Team des KDD in der Flüchtlingsunterkunft Zeugen des Verbrechens auf. Kurz darauf wird eine Syrerin, mit der Brenner gesprochen hat, tot im Wald aufgefunden. Die Fahnder kommen alsbald auf die Spur von Schleppern und stoßen auf einen Ring mit organisiertem Frauenhandel.

Maja Maranow war Anfang Januar überraschend im Alter von 54 Jahren gestorben. Fernsehzuschauern ist sie vor allem aus der erfolgreichen ZDF-Krimireihe "Ein starkes Team" bekannt, in der sie an der Seite von Florian Martens spielte. Im Sommer hatte sie nach 20 Jahren ihren Ausstieg aus der Serie verkündet. Wie erst nach ihrem Tod bekannt wurde, litt die Schauspielerin seit Jahren an Brustkrebs. Der Öffentlichkeit hatte sie die Krankheit verschwiegen. "Maja hatte den Wunsch, dass die Presse nichts über ihren gesundheitlichen Zustand erfährt", schrieb ein enger Freund nach ihrem Tod dem stern. "Nur so viel kann ich sagen: Sie ist bei sich zu Hause im Kreise von Freunden friedlich eingeschlafen."

"Ihr fehlte die Kraft"

In einem Vorwort zum "Nachtschicht"-Film schreibt einer der Macher: "Wir können es immer noch nicht fassen und wollen nicht glauben, dass dies ihr letzter Film gewesen sein soll ... Wie immer hat sie ihre Rolle der Leiterin des Flüchtlingsheims akribisch vorbereitet und zeigte am Set Ihre ganz eigene Mischung aus Professionalität, großer menschlicher Wärme und dabei doch fast scheuer Zurückhaltung und Bescheidenheit. Das Herz trug sie nie auf der Zunge, sondern schützte ihre Privatheit mit einer umso attraktiveren Aura von Geheimnis. Wir trauern um eine wirklich große Schauspielerin, die jeden Film mit ihrer melancholisch grundierten Tiefe und Ernsthaftigkeit beseelte."


"Nachtschicht - Der letzte Job" läuft am Montag, 1. Februar, um 20.15 Uhr im ZDF

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