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Griechische Mythologie, paranoide Schizophrenie und ein Auftragsmord sind der Stoff, der Inga Lürsen und ihren Kollegen Stedefreund auf Trab hält. Ein fantasievolles Drehbuch und eine wunderbare Irre machen den Bremer "Tatort" zu einer gelungenen wie lehrreichen Märchenstunde.
Ein schwuler Stricher wird ermordet, ein Familienvater führt ein bisexuelles Doppelleben, und eine Schwangere entpuppt sich als Serienmörderin: Die 20. Jubiläumsfolge der Bremer "Tatort"-Kommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) zeigt die seelischen Abgründe eines jungen Ehepaares.
Seit mehr als zehn Jahren ermitteln Sabine Postel und Oliver Mommsen im Bremer "Tatort". Grund genug für stern.de, die Schauspieler einmal zu treffen und mit ihnen über Schießübungen, Brutalität und Seitensprünge zu sprechen.
Gerade durften die Bremer "Tatort"-Kommissare in der Jubiläumsfolge ermitteln, da müssen sie erneut ran: Diesmal haben es Inga Lürsen und Nils Stedefreund mit einem Heckenschützen zu tun.
Es passiert viel zu Beginn des neuen "Tatorts" aus Bremen. Zu viel. Doch wer die erste halbe Stunde verdaut hatte, wurde mit einem spannenden und emotionalen Krimi belohnt. Auch wenn der Mord nur noch am Rande stattfand.
Ungewohntes aus Bremen: Der neue Fall der "Tatort"-Kommissare Lürsen und Stedefreund kommt ganz ohne sozialromantische Töne aus und ist ein spannendes Psycho-Kammerspiel um ein verstörtes Mädchen, das den brutalen Mord an seinen Eltern beobachtet hat.
Die wundersame Wandlung der Inga L.: Die zänkische Bremer "Tatort"-Kommissarin entdeckt die Sonnenseiten des Lebens, während eine Firmenchefin beim Raubüberfall ermordet und eine Prostituierte erstochen werden. "Königskinder" ist an Trivialität kaum zu überbieten.
Ein toter Seemann wird aus dem Meer gefischt. Und auf einmal schippert die Kommissarin allein unter Männern auf einem Mörderschiff ohne Ausweg. Der Kapitän nimmt ihr auch noch die Dienstwaffe ab. Beim Bremer "Tatort" spielte man "Schiffe versenken" im rechtsfreien Raum.
Sobald ein "Tatort" zuletzt das sichere Terrain der deutschen Mehrheitsgesellschaft verlassen und Kriminalität im Migranten-Milieu thematisiert hat, konnte man sich einer Sache sicher sein - TV-Deutschand schaut ganz genau hin. Auch diesmal: Der Bremer Krimi "Familienaufstellung" sorgte für Top-Quoten.
So viel Musik war noch nie in einem "Tatort". Ex-Serienstar Jeanette Biedermann spielte quasi sich selbst. Bluesbarde Stefan Gwildis, die Bands Mia und Revolverheld gaben Gastauftritte. Trotzdem traf der Krimi nicht ganz den richtigen Ton.
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