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Mutti zu Hause bei King Don: So spottet die "Heute Show" über das Treffen

Die "Heute Show" ist hochaktuell: Den Besuch von Angela Merkel beim US-Präsidenten quetscht Moderator Oliver Welke in die Sendung - und nimmt das natürlich gleich zum Anlass, Donald Trump ordentlich durch den Kakao zu ziehen.

Oliver Welke

Angela Merkel war zu Gast bei Donald Trump - und Oli Welke vergleicht das Treffen mit "Beschnupperung im Tierreich"

Als "heikle Mission" beschreibt Oliver Welke den ersten Besuch von Angela Merkel beim US-Präsidenten Donald Trump. Wie ehrlich könne man mit jemanden reden, der ein vierjähriges Schnupperpraktikum im Weißen Haus mache? Moderator Oliver Welke und sein Team rund um die "Heute Show" haben die erste Begegnung so erlebt - im Hintergrund läuft der Film der "allerersten Begegnung":

"Donald Trump kommt selber an die Haustür – und das für Besucher aus der Zone", beschreibt Welke den Einspieler herrlich spitz. "Handshake - und sie sagt: Halloooo! Sie haben ja gar nicht so kleine Hände, wie alle sagen". Danach kommentiert Welke den Ablauf des Treffens. Die beiden Staatsoberhäupter zogen sich zu einem Vier-Augen-Gespräch zurück. Für schlappe 15 Minuten. So wollte es das Protokoll. Welche Themen man in diesen Minuten besprechen kann? Welke vermutet, dass sie entweder über Trumps "idiotische Milliardenkürzungen für Afrika", seine "komische Abhörparanoia" oder über Ryan Gosling bei der Goldenen Kamera sprechen. Das Ziel des Treffens ist aber erstmal: ein erstes Beschnuppern, Befühlen, Abtasten – ganz wie im Tierreich.

Angela Merkel muss am "Mädchentisch" sitzen

Vor Demütigungen bleibt die Kanzlerin nicht verschont: Zum einen ist da der "Handshake", den Donald Trump ihr im Oval Office beim Fototermin verwehrt. Oder aber er überhört die Rufe der Journalisten. Viel schlimmer, aber findet Oliver Welke, dass "unsere Bundeskanzlerin" in der großen Runde mit allen Wirtschaftsvertretern neben Ivanka Trump sitzen musste – am "Mädchentisch" wie sich der Moderator echauffiert.

Für Oliver Welke war das Highlight des Tages aber etwas ganz anderes: Eine deutsche Journalistin, die in der Pressekonferenz eine Frage stellte, die bei Donald Trump "nur so mittel ankam". Ob Trump Angst vor der Vielfalt der Medien habe und deswegen so oft von "Fake News" spreche, während er selber oft Behauptungen aufstelle, für die sich keine Belege fänden. Von Welke gibt's für die Journalistin ein ehrliches "Chapeau".

Die ganze Sendung können Sie hier in der ZDF-Mediathek sehen!


dsw
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