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Pressestelle

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Seehofers Facebook-Party
Seehofers Facebook-Party
Wegen Überfüllung geschlossen

Was als wunderbarer PR-Gag der CSU daherkam, könnte nach hinten losgehen. Für Horst Seehofers Facebook-Party in einer Münchner Nobeldisko haben sich zu viele Leute angemeldet.

Nachrichten-Ticker
Gauck trifft erste Personalentscheidungen als Präsident

Bundespräsident Joachim Gauck hat einen Tag nach seiner Wahl erste Personalentscheidungen getroffen: Wie erwartet ernannte er seinen langjähigen Vertrauten, den Theologen und Juristen David Gill, zum Staatssekretär an der Spitze des Bundespräsidialamtes, wie die Pressestelle mitteilte.

Lifestyle
Lifestyle
Großmutter Silvia freut sich auf Estelles Taufe

Für die Zeit nach der Taufe von Prinzessin Estelle hat ihre Oma schon mal vorbildliche Vorsätze. «Ich werde ihr Liebe und viel Fürsorge geben», sagte die Großmutter, Königin Silvia (68), kurz vor der Taufe ihre ersten Enkels der Zeitschrift «A Perfect Guide».

Nachrichten-Ticker
Vertreter des Europarats besuchen Timoschenko in der Ukraine

Zwei Abgeordnete der Parlamentarier-Versammlung des Europarats werden in der kommenden Woche in der Ukraine mit der früheren Regierungschefin Julia Timoschenko zusammentreffen.

Reise
Musik, Märchen und Museen - der Mai wird bunt

«Sing, Flensburg, Sing!» ist das Motto beim dortigen Stadtfest «Tummelum», in Hamburg regiert der Jazz im Mai und märchenhaft wird es in Hanau. Doch auch auf den deutschen Inseln und im Harz ist einiges los.

Wirbel um Bayern München
Wirbel um Bayern München
Uefa ermittelt, Uefa ermittelt nicht. Uefa ermittelt!

stern.de hat berichtet, dass die Uefa ermittelt, ob das Europapokalspiel St. Petersburg gegen Bayern 2008 manipuliert wurde. Die Uefa dementierte prompt. Doch die Uefa-Disziplinarkommission bleibt dabei: Ja, es wird ermittelt.

Wie fährt der denn?
Blog "Wie fährt der denn?"
Käßmann, Mixa und die Kunst der Gegendarstellung

Ok, es waren 1,54 Promille. Da war diese rote Ampel und die Polizei. Und in der Folge der zeitweise Entzug des Führerscheins. Aber noch mehr Bischöfe scheinen ähnliche Begegnungen mit der Polizei gehabt zu haben. Das Problem nicht nur an der Causa Käßmann: an jeder Ecke lauern Unklarheiten und Schleier des Verschweigens. . Die, die bleiben sollten, gehen . Und die die gehen sollten, bleiben. So ist es wohl oft im Leben. Aber zu welchen Konsequenzen bestimmte Verhaltensweisen führen, scheint doch sehr unterschiedlich. Auch, wie und ob Verfehlungen ans Licht kommen. Also, es ist Samstag Nacht. Die Polizei stoppt den VW Phaeton der Bischöfin. Dass die Polizei Wagen anhält, passiert recht häufig. Wie nun gelangte aber gerade der Namen Margot Käßmann an die Öffentlichkeit? Ein Anruf bei der Hannöverschen Polizeipressestelle. Ich frage Sprecherin Anja Gläser, ob denn die Polizei den Namen weitergegeben hat. Die Antwort ist klar und kurz. "Nein". Hat Hannover eigentlich digitalen und damit abhörsicheren Polizeifunk? "Nein". Aha. Ist es also wie so häufig, dass irgendein leichenfleddernder Blaulichtreporter mithört, den Namen Käßmann aufschnappt und daraufhin die Sache weiterverfolgt? Dafür spräche, dass ja über den Beifahrer, der mit im Auto saß, nichts bekannt wird. Der Name ging einfach nicht über Funk. Dann aber muss man sich fragen, wie denn der Umstand, dass überhaupt jemand weiteres im Auto saß, an die Öffentlichkeit gelangt - und wie die Staatsanwaltschaft auf die Idee kommt, dass durch die Alkoholfahrt nicht noch jemand gefährdet worden sein soll. (Schöne Diskussion auf rp-online hier übrigens). Also, wenn man schon alles mögliche an die Öffentlichkeit zerrt, würde das dann schon auch noch interessieren. Alle oder keiner, Gleichbehandlung wäre gut. Oder ist der Beifahrer vielleicht einer der Gründe des schnellen Schlussstrichs? Und hier ist etwas seltsam. Ich bin mir sicher, dass die Polizei nicht gleich in der Nacht den Innensenator Hamburgs (derzeit Christoph Ahlhaus) anruft, wenn sie einen x-beliebigen Hamburger abstoppt. Nicht so in Hannover. Da war es offenbar so, das noch in der Nacht der Innenminister über den Vorgang informiert wurde. Wieso? Weil sich die beiden kennen? Was ist denn bitte so brisant daran? Wer hat da vielleicht in vorauseilendem Gehorsam gehandelt? Und wer war denn nun der ominöse Beifahrer, wenn es schon einen gab? Nachtrag 1.3.: Ein Gespräch mit dem Sprecher des Innenministeriums klärt einiges ein wenig auf: Entgegen der Angaben oben sei der Minister nicht noch in der Nacht, sondern erst am nächsten Morgen vom Lagezentrum informiert worden. Und eine solche Information geschehe auch bei anderen Prominenten, "auch zu deren Schutz", außerdem sei der Minister ja der oberste Dienstherr der Polizei. Die polizeiliche Kontrolle soll auch nicht unmittelber an der Kreuzung stattgefunden haben, sondern erst vor Käßmanns Haus. Zum Vergleich der Vorgänge schwenken wir von der evangelischen mal zur katholischen Kirche. Auch hier gab es im bischöflichen Bereich offenbar mal einen Führerscheinentzug. Nur: warum, das bleibt gewollt unklar. Die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrer vergangenen Mittwochsausgabe, dass auch mal Walter Mixa den Führerschein aufgrund Alkohols am Steuer hatte abgeben müssen. Fressen für Atheisten und Erzkatholiken (die lustigerweise gleich unter ihrem Artikel auf die Leserbriefredaktion der Süddeutschen verlinken). Der Beißrefelex des Bistums Augsburg ließ nicht lange auf sich warten. In einer Presseerklärung ließ sich das Bistum wie folgt dazu ein: (Das Word-Dokument wurde übrigens am Mittwoch, dem 24. Februar um 11:46 Uhr von Hans Mustermann erstellt, wirft Word unter "Eigenschaften" aus) Bistum Augsburg: Unwahre Behauptung über Bischof Mixa Gegendarstellung zum angeblichen Führerscheinentzug Augsburg, 24.2.2010 (pba). Die Pressesprecherin des Bistums Augsburg, Kathi Marie Ulrich, hat einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 24. Februar 2010 widersprochen, wonach der Augsburger Bischof Walter Mixa seinen Führerschein nach einer Alkoholkontrolle habe abgeben müssen. Die Süddeutsche Zeitung hatte darüber im Zusammenhang mit der Trunkenheitsfahrt der EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann berichtet. „Die Behauptung der Süddeutschen Zeitung stellt eine üble Nachrede dar und ist schlicht unwahr. Bischof Mixa hat zu keinem Zeitpunkt seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgeben müssen“, sagte Ulrich. Das Bistum Augsburg werde umgehend eine Gegendarstellung der Zeitung verlangen. Mit freundlichen Grüßen BISCHÖFLICHE PRESSESTELLE Kathi Marie Ulrich Pressesprecherin Hier nun setzt die Kunst des richtigen Lesens ein. Dort steht: "Bischof Mixa hat zu keinem Zeitpunkt seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer abgeben müssen." Das lässt reichlich Spielraum für Interpretationen. Drei Möglichkeiten bleiben: Der Bischof hat wirklich nie seinen Führerschein abgeben müssen. Warum aber dann diese Einschränkung? Der Bischof hat seinen Führerschein wegen anderer Delikte abgeben müssen. War er zu schnell? Hat er gedrängelt? Waren es Drogen? Der Bischof ist zwar mit Alkohol erwischt worden, hat aber deswegen nicht den Führerschein abgeben müssen. Eine Antwort darauf bleibt die Bistumssprecherin schuldig. Auf die Nachfrage, ob sie denn den gekürzten Satz "Mixa hat nie seinen Führerschein abgeben müssen" auch unterschreiben würde, ist das Telefongespräch freundlich, aber schnell zuende. Man beteilige sich nicht an weiteren Spekulationen. Das gehe keinen etwas an. Würde ich im Falle von Kässmann ja auch unterschreiben, aber dort ist es eben viele etwas angangen, beim Innenminister angefangen. Wobei ja das Zustandekommen dieser Erklärung der Pressestelle ja schon stundenlanges Kopfzerbrechen bereitet haben muss. Vor dieser Presseerklärung und nach dem Bericht der Süddeutschen hatte ich fast im Stundentakt in der Pressestelle des Bistums angerufen. Alleine scheiterte es jedes Mal an der Bistumssekretärin, Frau Löhr, die versprach, Frau Ulrich werde bestimmt zurückrufen, was aber auch nach mehrmaligen Versuchen und Stunden später nicht erfolgte ("Sie telefoniert", "ich kann jetzt nicht stören", "sie meldet sich"). Als ich schließlich doch noch durchgestellt wurde und Frau Löhr hörbar genervt war, verwies mich Frau Ulrich auf eine gleich folgende Presseerklärung (die obige) und verweigerte ansonsten jede Auskunft. Als ich nach Lesen dieser Erklärung noch eben die Nachfrage hatte, ob denn der Bischof wegen anderer Delikte den Führerschein abgeben musste, war Frau Ulrich leider ganz plötzlich in einem Termin. Ob sie denn ein Handy habe? "Kein dienstliches", stöhnt Frau Löhr. Das alles legt den Schluss nahe, dass wohl nicht alle so konsequent wie Frau Käßmann handeln. Darf man eigentlich schreiben, dass das vielleicht auch geschlechter- und/oder idiomspezifisch sein könnte? Also, nur mal so. Wenn Frau Käßmann Herr Beckstein wäre, und Schauplatz nicht Niedersachsen, sondern Bayern gewesen wäre, wäre eine Alkoholfahrt dann anders im Ansehen? Immerhin sagte Beckstein ja im Zuge des Okoberfests 2008 mal, dass man mit zwei Maß Bier schon noch fahren könnte . Also zitiert hat ihn der Stern mit den Worten: "Wenn man die zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest trinkt, ist es noch möglich". Das soll er so im BR gesagt haben. Aber nochmal von der EKD zur CSU. Sagt Ihnen der Name Otto Wiesheu noch was? Oder FJS ? Wie der mit der Polizei umgegangen ist... Naja, Harald Schmidt hat seinen Hämekübel über Frau Käßmann ausgegossen und das so zusammengefasst: "1,54 Promille? Willkommen in der CSU" Ihnen allzeit gute Fahrt und achten Sie nicht auf die roten Ampeln. Sondern darauf, ob Polizei in der Nähe ist. . .

Politik
Bulgariens Präsident reist nicht zu Gipfel in die Ukraine

Nach Bundespräsident Joachim Gauck und anderen mitteleuropäischen Staatschefs hat jetzt auch Bulgariens Präsident Rossen Plewneliew seine Teilnahme am Gipfel in der Ukraine abgesagt.

Streit um die
Streit um die "Herdprämie"
Viel Steuergeld für Macho Seehofer

Endloses Gefetze um die "Herdprämie" - und nun will die CDU den Frieden auch noch mit neuem Steuergeld erkaufen. Doch ist das Betreuungsgeld überhaupt verfassungsgemäß?

Nachrichten-Ticker
Niederländischer Regierungschef reicht Rücktritt ein

Nach dem Nein des Rechtspopulisten Geert Wilders zum Sparhaushalt hat der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte den Rücktritt seiner Regierung eingereicht.

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