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Gericht und Staatsanwaltschaft haben das mutmaßliche Opfer im Fall Kachelmann erneut befragt. Dabei hielt die 37-Jährige an ihren Vorwürfen fest. Die These von Selbstversuchen der Ex-Freundin mit blauen Flecken wurde am 12. Prozesstag deutlich relativiert.
Das Gerichtsgebäude ist in diesem Fall auch der Tatort. Das machte den Tag für Elwy Okaz nicht einfacher. Der Witwer der ermordeten Ägypterin Marwa el-Sherbini sagte als erster Zeuge im Mordprozess vor dem Dresdner Landgericht aus; musste sich wieder an alles erinnern. Den Angeklagten ließ die Schilderung seiner Tat kalt, nicht aber die ägyptische Öffentlichkeit.
Der Schauplatz der Verhandlung ist zugleich der Tatort: Im Dresdner Landgericht beginnt heute der Prozess um den aufsehenerregenden Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa El-Sherbini, die am 1. Juli in einem Gerichtssaal erstochen wurde.
Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel hat den Streit um den Ausbau des Frankfurter Flughafens nicht befrieden können. Sowohl die Anrainerstädte als auch die Wirtschaft sind unzufrieden, auch Ministerpräsident Koch ist nicht wirklich glücklich. Lediglich die SPD jubelt.
Der Ausbau des Frankfurter Flughafens kann weitergehen. Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat die Klagen von Anwohnern, Umweltschützern und der Lufthansa abgewiesen und den Bau der Nordwest-Landebahn und eines dritten Terminals genehmigt - allerdings unter Auflagen.
Familiendrama im Landgericht Landshut: Ein 60-Jähriger hat in einer Prozess-Pause plötzlich einen Revolver gezogen und seine 48 Jahre alte Schwägerin erschossen. Zwei weitere Personen verletzte der Krankenhauskoch mit Schüssen schwer. Nach der Bluttat richtete sich der Täter selbst.
Die Telekom hat Telefonverbindungsdaten des Chefs des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Michael Sommer, durchleuchten lassen. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, René Obermann, habe ihn über entsprechende Erkenntnisse der Bonner Staatsanwaltschaft informiert, sagte Sommer.
Der Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks offenbart: Nicht nur der Angeklagte machte schwere Fehler, sondern auch der Sender selbst. Doch auch der Intendant des HR, Helmut Reitze, wollte keine Verantwortung übernehmen.
Im Prozess um die U-Bahn-Schläger von München hat ein Zeuge einen der beiden Angeklagten schwer belastet. Serkan A. soll bei einem Handy-Telefonat mit einem Freund gesagt haben: "Willst du zuhören, wie ich einen Deutschen umbringe?" Dann soll er auf den Zeugen losgegangen sein.
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