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Früher hatte er selbst ein Alkoholproblem. Heute ist Robert Atzorn in dem ARD-Drama "Mein Mann, der Trinker" zu sehen. Ein Film nicht nur über die Lebenslügen eines einzelnen Mannes, sondern vor allem ein Porträt unserer Gesellschaft, in der ein Glas Sekt zum Anstoßen zum guten Ton gehört.
Ins «Tatort»-Fadenkreuz sind nun beide geraten: Hamburgs Noch-Kommissar Mehmet Kurtulus für seinen TV-Tod in das Fadenkreuz der Scharfschützen, Nachfolger Til Schweiger schon lange vor der ersten Klappe in das Fadenkreuz der Fans und Kollegen.
Ein Abschied, der nicht allzu weh tut: Nach siebenjähriger Dienstzeit verabschiedet sich Robert Atzorn als Kommissar Jan Casstorff. Der Mordfall mit illegalen Schrottexporten im Hamburger Hafen wird von larmoyanter Altersmelancholie begleitet. "Und Tschüss", Herr Casstorff!
Ermittelt Til Schweiger bald am Sonntagabend? Einem Zeitungsbericht zufolge plant der NDR, den Schauspieler als Kommissar im "Tatort" einzusetzen. Beim Sender findet man die Spekulation "faszinierend".
Nachdem Robert Atzorn sein Ende als "Tatort"-Kommissar angekündigt hat, mehren sich die Spekulationen um seinen Nachfolger. Medienberichten zufolge hat Mehmet Kurtulus den Zuschlag bekommen.
Wenn Cenk Batu in Hamburg ermittelt, ist der gute alte "Tatort" nicht mehr wiederzukennen: verdeckte Ermittlungen eines Einzelgängers, der selten ein Privatleben hat. Dazu schnelle Schnitte und eine Thriller-artige Atmosphäre. Doch damit ist bald Schluss: Mehmet Kurtulus hört auf.
Der neue Hamburger "Tatort" ist mehr Thriller als traditioneller Sonntagabend-Krimi. Mit schönen Bildern und wenigen Worten überzeugt der vierte Fall von Kommissar Cenk Batu. Man muss die moderne Machart nicht mögen - man kann aber.
Im Münchner "Tatort" dreht sich diesmal alles um die Angst vor dem Altern und den absurden Jugendwahn. Die Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr tauchen in eine Welt der Botox-Partys und Faltencremes ein - ein spannender Fall mit einer ernsten Botschaft, die unterhaltsam verpackt ist.
Eine Lehrerin verliebt sich in einen Schüler. Eine Liebelei mit weitreichenden Folgen. Ursula Karven spielt in dem TV-Film "Stille Post" mit dem Feuer. Und Sergej Moya zeigt, was der deutsche TV-Nachwuchs kann.
So ein Projekt hat es im deutschen Fernsehen noch nicht gegeben: Die ARD hat unter höchster Geheimhaltung einen Film über Scientology gedreht. Mit einem Gegenfilm will die Sekte gegen die "Kampagne" des Senders vorgehen. Das misslingt ihr gründlich.
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