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Zwei Männer, ein Erfolg: Die Geschichte von Adidas und Puma

Mit dem TV-Movie "Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma" hat RTL eine faszinierende Familiengeschichte verfilmt - mit rasanten Schnitte und einer manchmal etwas zu modernen Sprache.

"Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma" auf RTL

Die Dassler-Brüder Adolf (Ken Duken, l.) und sein Bruder Rudolf (Torben Liebrecht) gründen die Weltkonzerne Adidas und Puma. Ein Film auf RTL erzählt ihre Geschichte.

Sportschuhe hat vermutlich jeder zuhause - egal, von welcher Marke - und zum Sport werden sie auch nicht immer getragen. Nicht jeder macht sich vermutlich Gedanken darüber, welche Marke er trägt oder woher die Schuhe eigentlich kommen. Für sie und für viele andere Zuschauer auch mag daher der Film "Duell der Brüder - Die Geschichte von Adidas und Puma" interessant sein, der am Karfreitag (20.15 Uhr, ) zu sehen ist. Im Anschluss (22.45 Uhr) an den Spielfilm läuft die Dokumentation "Adidas vs. Puma - Die Geschichte des Dassler-Clans".

Erzählt wird über 30 Jahre hinweg die Geschichte zweier Brüder: Adolf (, 36) und Rudolf Dassler (Torben Liebrecht, 38). 1924 bauen sie eine kleine Schuhmanufaktur im fränkischen Herzogenaurach auf. Durch die perfekte Zusammenarbeit des Tüftlers Adi und des Verkaufstalents Rudi entsteht schnell ein erfolgreicher Betrieb, der sich auf Sportschuhe aller Art spezialisiert.

Während des kommt die Produktion von Schuhen fast zum Erliegen, die Brüder müssen stattdessen Panzerfäuste bauen. Nach Kriegsende wird der Betrieb entnazifiziert, rasch stellt sich neuer Erfolg ein. Doch die beiden Brüder liefern sich alsbald ziemlich alberne und heftige Streitereien, und auch ihre Frauen Käthe (Picco von Groote) und Friedl (Nadja Becker) mischen kräftig mit nach der Devise: Meine Schuhe / Deine Schuhe und Meine Frau / Deine Frau.

Die WM-Helden von Bern tragen Adidas

1948 wird das Stammwerk schließlich in die zwei späteren Weltkonzerne und Puma aufgespalten. 1954 bei der Fußball-WM in der Schweiz kann sich Adi mit seinen Schuhen durchsetzen, die auf dem nassen Platz einfach besser sind - getreu seinem Motto: "Irgendwann tragen die besten Sportler der Welt meine Schuhe."

"Es ist einfach eine faszinierende in einer unglaublich spannenden Zeit", berichtet Produzent Uwe Kersken (66, "Die Deutschen") im Gespräch mit der DPA über den Film. "Diese "Viererbande" war es, die beiden Ehepaare, die während ihres größten Erfolges unter einem Dach wohnen müssen. Sie sind auf Gedeih und Verderb aneinander gefesselt."

"Was bringt zwei Brüder dazu, zunächst gemeinsam so erfolgreich zu sein und sich dann so grandios zu überwerfen?", ergänzt Mitproduzent Christian Schnalke. "Da ist der Keim schon ganz früh angelegt, um sich zu zerstreiten. Was dann ja leider auch eintritt und sich zunehmend verschärft. Und es erweist sich für die ganze Geschichte als unausweichlich und auch tragisch, dass die Brüder nicht über ihre Schatten springen können. Und ihre Frauen im Grunde auch nicht - bis sie sich allesamt gegenseitige Vorwürfe machen und auch vor bösartigen Verleumdungen nicht zurückschrecken."

RTL-Film mit rasanten Schnitten

Davon gibt es in der Tat reichlich, und man fragt sich schon warum, denn sie wollten beide dasselbe: Erfolg mit Sportschuhen. Der Film bietet gute Schauspieler, eine tolle Ausstattung, flotte Musik, rasante Schnitte und eine etwas zu moderne Sprache - beim ersten Treffen mit den späteren Gattinnen hat man sich damals ganz sicher nicht geduzt. Autor Schnalke und Regisseur Oliver Dommenget greifen durchaus einige wenige historische Wahrheiten auf, aber sie fügen umso ausführlicher allerhand fiktionale Freiheiten hinzu, die nicht allzuviel Platz für Tiefgang bieten.

Insgesamt jedoch bleibt RTL seinem eingeschlagenen Weg (siehe "Starfighter") treu, endlich relevantere zeitgeschichtliche Fictionfilme zu produzieren. Bei der ARD könnte der Film dennoch nicht laufen, denn dort bastelt man gerade an einem ganz ähnlichen Projekt mit dem Arbeitstitel "Die Dasslers" (Regie: Cyrill Boss und Philipp Stennert) und den Hauptdarstellern Hanno Koffler (35) und Christian Friedel (36). Der Zweiteiler kommt voraussichtlich noch in diesem Herbst ins TV-Programm.

Klaus Braeuer, DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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