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Rundfunkgebühren könnten deutlich steigen

Müssen Haushalte bislang 17,50 Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen, könnte der Beitragssatz ab 2021 kräftig steigen. Berechnungen von Experten zufolge könnten dann mehr als 19 Euro fällig werden.

Auf einem Tisch liegt ein Anschreiben zu den Rundfunkgebühren und ein Überweisungsschein

Derzeit muss ein Haushalt 17,50 Euro im Monat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen

ARD, ZDF und Deutschlandradio werden möglicherweise in fünf Jahren wegen zusätzlicher Kosten spürbar teurer. Nach internen Berechnungen könnte der ab 2021 auf mehr als 19 Euro im Monat steigen, wenn keine Strukturreformen vorgenommen werden sollten, hieß es am Donnerstag aus Expertenkreisen. Die Berechnung war Thema bei einer Konferenz der Expertenkommission KEF und von Ländervertretern. Derzeit muss ein Haushalt 17,50 Euro im Monat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Der Fachdienst "Medienkorrespondenz" hatte über eine Steigerung auf über 19 Euro berichtet.

Beitrag bringt mehr Geld ein als ursprünglich erwartet

Die KEF schlägt in ihrem neuen Bericht angesichts von Mehreinnahmen eine Senkung um 29 Cent im Monat ab dem nächsten Jahr vor. Der Bericht wird am 13. April in Mainz vorgestellt. Die Länder wollen den Rundfunkbeitrag nach Angaben von Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren allerdings mindestens stabil halten. Deshalb stehen einige Länder einer Senkung des Beitrags kritisch gegenüber. Die Ministerpräsidenten wollen im Sommer darüber entscheiden. Der Beitrag bringt mehr Geld ein als ursprünglich erwartet. So wurden nach einem Datenabgleich diejenigen, die noch nicht gezahlt hatten, nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Sender automatisch angemeldet.



mod/DPA

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