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Schulungszentrum

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Rechtes Schulungszentrum
Rechtes Schulungszentrum
Delmenhorst bremst Nazi-Anwalt aus

Das dramatische Ringen um ein Hotel in der niedersächsischen Kleinstadt Delmenhorst geht in die entscheidende Phase. Die Stadt will den rechtsextremen Käufer nun mit einem eigenen Angebot ausbremsen.

Richter fällen Urteil gegen Martin N.
Richter fällen Urteil gegen Martin N.
Karriere eines Kindermörders

Vergessene Beweismittel, vernichtete Akten, Unschuldige unter Verdacht. Die Pannen auf der Jagd nach dem "Maskenmann".

Rechtsextreme im Sauerland
Rechtsextreme im Sauerland
Häuserkampf mit der NPD

Im Sauerland treiben allerhand Extremisten ihr Unwesen: Nicht nur Terrorverdächtige werden dort gefasst. NPD-Mann Jürgen Rieger hat versucht, dort ein Gutshaus für ein Schulungszentrum zu erstehen. Vergeblich, denn jetzt ist dem Rechtsextremen die Gemeinde Menden zuvorgekommen.

Gefängnis in Flensburg
Gefängnis in Flensburg
Feuerteufel von Sylt fackelt seine Zelle ab

Der mutmaßliche Feuerteufel, der auf Sylt 17 Brände gelegt haben soll, kann das Zündeln offenkundig auch im Gefängnis nicht sein lassen: Mit einem Feuerzeug hat er seine Zelle in Brand gesteckt. Er kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Brandserie auf Sylt
Brandserie auf Sylt
Mutmaßlicher Feuerteufel gesteht und schweigt

Zehn Tage lang war Sylt in Sorge: 17-Mal brannte es auf der Insel. Nun wurde der mutmaßliche Täter gefasst: ein 46-jähriger Taxifahrer. Der Mann hat alles gestanden - nur das Warum kann er nicht beantworten.

Tödliche Therapie in Berliner Praxis
Tödliche Therapie in Berliner Praxis
"Es ist erschreckend, was da gelaufen ist"

Wer war der Berliner Arzt Garik R., der am Wochenende bei einer so genannten Psycholyse-Sitzung mehreren Menschen Drogencocktails verabreichte? Ärzte warnen vor seinen unseriösen Therapien.

50 Kilo to go
Blog "50 Kilo to go"
Anatomie eines Moments der Schwäche

Ein spontanes Verbrechen aus Leidenschaft – wird es unserer Heldin trotzdem gelingen, ihre Spuren erfolgreich zu verwischen? Wie schon erwähnt weile ich Landei momentan in der großen bösen Stadt, die von Autos und vor allem Menschen nur so wimmelt. Untergekommen bin ich in der weitläufigen Gästewohnung der Eltern einer Freundin und die Strecke zwischen ebenjener und dem Schulungszentrum laufe ich einfach, das sind schon wieder 1,5 Stunden Bewegung täglich. Yay! Theoretisch ist alles gut geplant, die Weiterbildung macht Spaß und ich komme gut mit. Alles bestens also. Trotzdem ist das für mich erst mal purer Stress. Die Vorbereitung, die Panik der Kollegen, die mir vorher erst mal alles vor die Füße schmissen, für das sie mich eventuell die nächsten zwei Monate brauchen könnten ("Wie lange bist Du nicht da?????"), die Ungewissheit, ob das mit dem WLAN in der Gästewohnung klappen würde, wo würde ich dort einkaufen können, wie würde das alles klappen und ich und die große Stadt und AAAAAAHHHHHHHH!! Ich bin nun mal ein geruhsames, tendenziell eher statisch veranlagtes Landkind. Isso. Aus diesem Grund kam es auch am Abend des 21. Juli, es war ein Dienstag, zu einer folgenschweren Tat meinerseits. Hey, meine Nerven waren zerrüttet! Mildernde Umstände! Ich verging mich, ich vermag es kaum auszusprechen, ich verging mich an dem Vanillebrotaufstrich der Gastgebertochter, der, ein Überbleibsel eines früheren Besuchs, verführerisch auf dem Kühlschrank herumstand. Mit einem Teelöffel ging ich auf ihn los und nach einer halben Stunde zeugte nur noch das leere Glas von meiner unglaublichen Tat. Mir wurde nicht mal schlecht. Nur mein Gewissen, das schlug natürlich gewaltig an. Dieser kurze Zucker-Fett-Rausch war schließlich nicht nur kalorisch, sondern auch ethisch eine Katastrophe. Ich habe sehr genaue Vorstellungen davon, wie das Konzept von Mein und Dein auszusehen hat, und der Tochter meiner Gastgeber, einer guten Freundin, ihren Brotaufstrich mit Madagascar -Vanille einfach vom Kühlschrank wegzufuttern, das fällt nicht mal annährend in die Grauzone. Natürlich hätte sie mich nicht geköpft, wahrscheinlich hätte sie gelacht und einfach abgewunken, aber darum geht es hier nicht! Es galt nun, das Verbrechen zu verschleiern. Jawohl. Und das schnell, denn schon Donnerstag würde die Tochter hier eintreffen und das Fehlen des Aufstrichs bemerken. Unauffällig fragte ich S. (die Tochter) über Internet, wo es denn diesen netten Aufstrich gäbe. Ja, meinte sie, den gäbe es wahrscheinlich beim Plus. Aber davon gäbe es keinen gescheiten in $grosseStadt. Egal, ich musste selbst geringste Wahrscheinlichkeiten ausschöpfen. Mein bester Freund, das Internet, verriet mir nach längerer Recherche (die Plus-Website ist ja mal extrem unübersichtlich. Gibt es da überhaupt einen Filialfinder?), dass es tatsächlich in relativ kleiner Entfernung zum Schulungszentrum einen Plus gab. Heureka! Gleich nach Schulschluss* machte ich mich bei 38°C und 150% Luftfeuchtigkeit auf den Weg. Ich hatte mir den Stadtplan bei Falk genau angesehen, ich wusste, wo es langging. ... dachte ich zumindest. Irgendwann stand ich am Bahnhof (wie symbolisch!), wusste nicht mehr ein noch aus und beschloss heroisch, doch mal Passanten zu fragen. Heroisch deswegen, weil ich schon schlechte Erfahrungen damit gemacht hatte. Im München suchte ich einen Tee Gschwender und ging auf eine Mutter mit Kinderwagen zu, um sie nach dem Weg zu fragen. Die beschleunigte auf einmal von 0 auf 100 und blökte noch ein garstiges "Kein Interesse!!!" mit mindestens zwölf Ausrufezeichen in meine Richtung, bevor sie sich im Laufschritt entfernte. Seitdem halte ich nicht mehr so viel von Großstadtmenschen. :-[ Doch hier ging es schließlich um mehr: um die Verschleierung meines Verbrechens. Also musste ich in den sauren Apfel beißen. Als Opfer hatte ich eine ältere Dame auserkoren, die im Wartehäuschen einer Bushaltestelle saß. Die, so sagte ich mir, würde wenigstens nicht spontan wegrennen können, bevor ich meine Frage gestellt und sie damit hoffentlich von meinen lauteren Absichten überzeugt hätte. Ich trat auf sie zu und säuselte in meiner besten Seriösstimme "Entschuldigen Sie bitte die Störung, mir wurde gesagt, dass hier in der Gegend ein Plus sein soll. Wissen Sie zufällig, wo ich den finden kann?" Sie blickte auch ganz zutraulich zu mir auf und meinte "Hmm, ja, ein Plus ...", als auf einmal von schräglinks eine resolute Dame mittleren Alters mit kastanienbrauner Dauerwelle ein "Sie wollen zum Plus? Das ist aber noch ein Stück!" in die Runde warf. Ich: "Das macht nichts." Dame von der Bushaltestelle: *guckt interessiert* resolute Dame: "Gleich hier in der Nähe gibt's auch einen Tengelmann." Ich: "Danke, aber ich brauche einen ganz bestimmten Brotaufstrich, den es wohl nur bei Plus gibt." Dame von der Bushaltestelle: *nickt verständnisvoll* resolute Dame, gestikulierend: "Aha. Dann müssen sie da ... und dann da ... und dann die Straße rein und weeeeiiiit, weiiiiiit runter." Ich, ebenfalls herumfuchtelnd: "Ah, als jetzt hier und dann die zweite Straße weit runter?" resolute Dame: "Genau. Weit! Weit!" Ich (zu beiden Damen): "Wunderbar, vielen lieben Dank!" :-D Dame von der Bushaltestelle: *winkt huldvoll* resolute Dame: "Gern geschehen! Weit!" Ich: "Jawohl, weit. Vielen Dank!" So trottete ich wieder meiner Wege. Die zweite Straße hatte ich bald gefunden und es war tatsächlich die, von der das Internet behauptete, dass sich in ihr ein Plus befände. Hut ab vor der Ortskenntnis der resoluten Dame. Ich wanderte die Straße entlang und betrachtete die Läden links und rechts. Peepshow, Pornoläden, indische Telefon- und Kramläden mit angeschlossenen Imbissecken, in denen seltsame Getränke feilgeboten wurden, noch mehr Peepshows ("Neu! Live! Topless!") und zwischendrin ein Antiquariat. Verbrechen lohnt sich eben nicht. Andere gehen nach Canossa , um Buße zu tun, ich durchs Rotlichtbahnhofsviertel. Canossa hätte sich auch nicht mit meinem Stundenplan vertragen, wenn wir es mal so sehen. Sicherheitshalber klappte ich in meiner Tasche trotzdem schon mal meine Nagelfeile auf. Man weiß ja nie. Langen Minuten und viele Sexläden später kam dann, holde Freude, ein kleines Leuchtschild des Discounters in Sicht. Ich hätte am liebsten getanzt, aber erstens hatten wir immer noch 40°C bei 170% Luftfeuchtigkeit und zweitens war noch nicht gesichert, ob der Plus den Brotaufstrich der Begierde überhaupt führte. Ich erlaubte mir jedoch eine Art vorsichtigen Optimismus. Gleich hinter der Eingangstür des Ladens befanden sich zwei Poller, wohl um die vermutlich eher ungehobelte Kundschaft des umgebenden Viertels davon abzuhalten, mit dem Kraftfahrzeug ihrer Wahl in den Laden zu fahren. Gleich rechts waren die Regale für Backwerk und verwandtes und nun hörte ich tatsächlich die himmlischen Chöre in ein triumphales Crescendo ausbrechen: der gesuchte Brotaufstrich (mit Madagascar-Vanille) stand gleich neben dem Nutella-Imitat! Ich schubste eine ältere Frau mit Rollator** aus dem Weg, stürzte mich trotz 42°C und 180% Luftfeuchtigkeit auf das Glas, drückte es an meinen noch immer üppigen Vorbau und rannte, mißtrauisch nach links und rechts schielend, zur Kasse. Nach erfolgreicher Transaktion steckte ich meine Beute in den Rucksack und machte mich erschöpft, aber erleichtert auf den Heimweg. Bei 45°C und 200% Luftfeuchtigkeit. Aber das war egal, ich hatte es geschafft! Daheim angekommen wurde das Glas sofort auf den Kühlschrank gestellt. Das perfekte Verbrechen!*** Meine Güte, war ich fertig. Das nächste Mal reiße ich mich echt zusammen. Eine halbe Stunde Zuckerrausch ist so eine Odyssee einfach nicht wert. _ _ _ _ _ * Man kommt sich manchmal wirklich so vor, als würde man wieder die Schulbank drücken. ;-) ** Tat ich natürlich nicht. Da war gar keine Oma. Aber so klingt der Moment einfach dramatischer. *** Zumindest, wenn S. hier nicht mitlesen würde. Was sie aber tut. Tut mir leid, aber ich habe es ja wieder ausgebügelt, ne? *schäm*

Medienkolumne
Medienkolumne
Der neue Bremer Stadtmusikant

Der ARD-Kleinst-Sender Radio Bremen hat eine Chance vertan. Bei der Auswahl des neuen Intendanten ging es zu wie überall in den Sendern - auch Jan Metzgers Berufung ist ein Produkt des Parteienklüngels.

Rechtsextremismus
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Machtkampf in der NPD

Weil er rund 800.000 Euro Parteivermögen unterschlagen haben soll, wird der ehemalige NPD-Schatzmeister Erwin Kemna voraussichtlich ab Mitte September vor Gericht stehen. Wird er verurteilt, droht auch Parteichef Udo Voigt das Aus. Mehrere braune Kameraden wollen ihn beerben.

Nazi-Überfall
Nazi-Überfall
"Plötzlich sagte er Scheiß-Zecke"

Bei einem heimtückischen Angriff auf ein Zeltcamp in Nordhessen wurde jüngst ein 13-jähriges Mädchen schwer verletzt. Der Täter ist ein 19-jähriger Rechtsextremist, der in der NPD- und Naziszene radikalisiert wurde. Eine Spurensuche im Leben des Kevin S.

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