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"Was glauben Sie, was mit Ihnen nicht stimmt?"

Mit riesigen Erwartungen ist am Wochenende die neue Talkshow von "Schulz & Böhmermann" gestartet. Die Fans im Netz feiern eine Show, in der man noch rauchen und trinken darf - und diskutieren über die Auswahl der Gäste.

Diskussionsrunde bei Schulz & Böhmermann

Diskussionsrunde bei "Schulz & Böhmermann": Jörg Kachelmann, Olli Schulz, Gert Postel, Annika Decker, Jan Böhmermann und Kollegah (v. l.)

Schon seit Jahren begeistern Olli Schulz und Jan Böhmermann mit ihrem anarchischen Radio-Talk "Sanft und Sorgfältig" im Radio - jetzt wagt das Duo mit der eher unspektakulär betitelten Show "Schulz & Böhmermann" auch den gemeinsamen Sprung ins Fernsehen.

Das Konzept - in gemütlicher Plauderrunde sitzt das Duo mit einer Handvoll Gästen am Tisch und raucht und trinkt und diskutiert - und der 60er-Jahre-Retro-Look der Sendung erinnern dabei an den Show-Vorgänger von mit Charlotte Roche, der vor einigen Jahren trotz viel Kritikerlob eingestellt wurde.

Olli Schulz und Jan Böhmermann lassen die Idee wieder aufleben und begrüßen zur Premiere ein paar Gäste, die wirklich was zu erzählen haben: der vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochene Wettermann Jörg Kachelmann, Rapper Kollegah, der Hochstapler Gert Postel und Erfolgs-Drehbuchautorin Anika Decker ("Keinohrhasen", "Traumfrauen").

"Fantastisch. Punkt. Danke."

Was Quote und Reichweite angeht, startete die Sendung sogar erfolgreicher als Böhmermanns "Neo Magazin Royale". In der Twitter-Schau fällt das Feedback der User zur ersten Sendung überwiegend positiv aus - nicht nur, weil "Schulz & Böhmermann" die letzte Nische des deutschen Fernsehens ist, in der die Protagonisten noch rauchen dürfen. Außerdem amüsieren sich die Zuschauer im Netz über den souverän-sympathischen Auftritt des Rappers Kollegah, über Jörg Kachelmanns wiederholte Hinweise auf seine eigene Wetter-Webseite, und über die unterhaltsamen Ausführungen des Arzt-Hochtstaplers Gert Postel.

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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