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Es sollte ein Kräftemessen sein vor der Wahl in NRW. Doch das TV-Duell zwischen SPD-Landesmutti Hannelore Kraft und CDU-Herausforderer Norbert Röttgen kannte nur einen Verlierer - den Zuschauer.
Der schwerkranke Brite Craig Ewert hat sich das Leben genommen - vor laufender Kamera. Er schluckte einen tödlichen Medikamentencocktail der umstrittenen Sterbehilfeorganisation Dignitas. Sein Tod ist in der Dokumentation "Recht zu Sterben" zu sehen, die ein britischer TV-Sender heute Abend ausstrahlt. Kritiker sprechen von einem "makabren Todes-Voyeurismus".
Hape Kerkeling sang mit Miss Piggy und Hollywood zeigte sich von seiner schönsten Seite. In Berlin wurde die Goldene Kamera verliehen.
Vier Stunden Sendung, zwölf Minuten Boxkampf - im Zeitalter der Beschleunigung ist Zeit ein knappes Gut. Nur für die Sendezeit scheint das nicht zu gelten. Sie wird mit endlosen Ankündigungen und Werbeblöcken verschwendet. Dagegen gibt es für den Zuschauer eine Waffe: das "Netto"-Gucken.
König Fußball besiegt alle: Das DFB-Pokalfinale hat den Samstagabend in der TV-Nation erwartbar dominiert. Das Konkurrenzprogramm hatte so gut wie keine Chance.
Das jähe Ende der republikanischen Kandidatensuche stellt Mitt Romney vor ein Problem: Er muss schleunigst sein Profil schärfen. Dazu zählt, sich den richtigen Vize-Präsidenten zu suchen.
Die alte Talkshow-Crux: Zuviel gewollt - und am Ende nichts gewonnen. Sandra Maischberger wollte laut Sendungstitel über Europa nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich sprechen. Doch landete immer wieder bei den Piraten.
Die Wahl in Schleswig-Holstein gab eigentlich das Thema vor: Und doch schaffte es Günther Jauch, einen Talk ohne Inhalte und Diskussionen hinzulegen. Stimmung kam erst auf, als ein Störer das Studio stürmte.
Bohlen ohne böse Spitzen? Kaum vorstellbar, doch der Dieter hielt Wort bei der DSDS-Premiere für die Jüngsten. Und sorgte damit für eine gepflegte "Wir haben uns alle lieb"-Langeweile.
Ausgeteilt hat er in den letzten Tagen genug: Harald Schmidts Abschiedsshow vom "Kindergarten" Sat.1 war lediglich von sanfter Häme geprägt. Schließlich wartet auf ihn bereits der Himmel auf Erden.
Das Ende für Harald Schmidt bei Sat.1 markiert keine fernseh-historische Zäsur, nur eine sanfte Verabschiedung das Niemandsland des Pay-TV. Dennoch ist es ein Abschied - aber wovon eigentlich?
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