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16. April 2007, 17:45 Uhr

Alexandra Neldel kehrt zurück

Sie ist wieder da: Alexandra Neldel in der Rolle der Lisa Plenske soll 14 Folgen lang die Quoten der Sat1-Serie "Verliebt in Berlin" in die Höhe treiben. Gleichzeitig startet RTL die neue Vorabendserie "Ahornallee". Damit ist auch die letzte Serien-Lücke im Vorabend-TV geschlossen.

Ohne Lisa Plenske (Alexandra Neldel) läuft nichts bei "Verliebt in Berlin"

Wer als Fernsehzuschauer gern tägliche Serien sieht, hat jetzt ein bisschen mehr zu tun. Denn die letzte serienfreie Lücke am Nachmittag schließt von diesem Montag an, werktags immer um 17.00 Uhr, der Kölner Privatsender RTL mit der neuen Serie "Ahornallee". Sie handelt von mehreren Familien, die in einem mehrstöckigen Wohnhaus unter einem Dach leben und einige Probleme miteinander haben. Die Handlung spielt in Düsseldorf, der Drehort ist München, der zuständige Produzent ist die Firma Tresor TV, die erstmals in ihrer Geschichte eine tägliche Serie in Szene setzt.

Von 14.10 bis 20.15 Uhr kann der Zuschauer nun im TV praktisch lückenlos Serien gucken: Als erster Sender startet die ARD mit der Soap "Rote Rosen", danach geht es um 15.10 Uhr mit dem "Sturm der Liebe" weiter, die nach Marktanteilen stärkste Serienproduktion im deutschen Fernsehen. Um 16.15 Uhr bietet sich der Wechsel zum ZDF an, wenn "Julia - Wege zum Glück" beginnt. Um 17.00 Uhr lädt jetzt die "Ahornallee" ein, um 17.30 Uhr folgt auf RTL der alte Platzhirsch "Unter uns", um 17.55 Uhr "Verbotene Liebe" in der ARD, dann um 18.20 Uhr der "Marienhof".

Eislaufsoap gegen "Verliebt in Berlin"

Danach verschärft sich der Kampf der Konkurrenten. Um 19.05 Uhr schickt RTL täglich die Eislaufsoap "Alles was zählt" ins Rennen, um 19.15 Uhr bereits läuft auf Sat1 "Verliebt in Berlin" ("VIB"), um 19.45 Uhr schließt sich auf RTL der Serienklassiker "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" an, der am 11. Mai seinen 15. Geburtstag feiert. "GZSZ", wie es im RTL-Abkürzungsdeutsch heißt, hat sich die Führung im Privat-TV mit den höchsten Marktanteilen in der jüngeren Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer gesichert, nachdem Sat1 für kurze Zeit mit "VIB" der RTL-Produktion dicht auf den Fersen war.

Aber dann riskierte Sat1 einen dramaturgischen Bruch, der den gesamten Markt täglicher Serien stark veränderte. Im Spätsommer 2006 stieg der Star aus "VIB", das hässliche Entlein Lisa Plenske (Alexandra Neldel), aus der Serie aus und bescherte Sat.1 einen enormen Quotenrutsch. Darunter litt gleichzeitig der Start des neuen Sat1-Formats "Schmetterlinge im Bauch", das schon im Winter eingestellt werden musste. Vom Sat1-Einbruch wiederum profitierte die ebenfalls im Spätsommer 2006 gestartete RTL-Serie "Alles was zählt", die nach schwachem Start allmählich Fahrt aufnahm.

"Ahornallee" handelt von allein erziehenden Familienvater

Und weil sich der Eislauf-Stoff bewährte und auf einen Marktanteil von rund 16 Prozent in der jungen Zielgruppe zusteuerte, rang sich RTL zu dem vierten täglichen Serienprodukt, "Ahornallee", durch, das seit 8. Februar in München gedreht wird. Darin geht es um den Witwer Willi Schlosser (Ulrich Schmissat), der nach dem Tod seiner Frau mit seinen jugendlichen Kindern Petra (Julia Dellgrün) und Jan (Sascha Kekez) von Herford nach Düsseldorf zieht und eine Stelle als Hausmeister bekommt. Doch der Neuanfang ist für den allein erziehenden Familienvater mit dramatischen Entwicklungen verbunden, denn die Mitbewohner sind voller Misstrauen.

Dieser Montag ist auch für Sat1 ein wichtiger Tag, denn Lisa Plenske kehrt zu "VIB" zurück. Das Gastspiel ist zunächst auf vier Wochen angelegt. Sollten die Quoten aber wieder zulegen, ist eine Verlängerung nicht ausgeschlossen.

Carsten Rave/DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
tri.star (18.04.2007, 09:49 Uhr)
Verliebt in Berlin?
Ja, bin ich und das schon seit 5 Jahren - aber natürlich nicht in die alberne Vorabendserie! ViB ist eine Beleidigung für den guten Geschmack, so viel Kitsch auf einmal bringt mir nichts außer Zahnschmerzen. Gibt es wirklich diesen großen Bedarf auf Soaps, Gerichts- Renovierungs- und Kochshows zum Teil sogar schon im Abendprogramm? Vielleicht wollen die Sender auch einfach nur Geld sparen, weil die Sendeminute in der Produktion dieser "ungewollten Wurfsendungen" deutlich billiger ist, als bei qualitativ höher stehenden Sendungen, insbesondere bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Ich brauche schon gar keine Fernsehzeitung mehr - weil jeden Tag derselbe Mist kommt. Armes TV-Deutschland!
huertas (16.04.2007, 21:37 Uhr)
geil endlich Verliebt in Berlin auf RTL!!!
Zitat:
Sie ist wieder da: Alexandra Neldel in der Rolle der Lisa Plenske soll 14 Folgen lang die Quoten der RTL-Serie "Verliebt in Berlin" in die Höhe treiben. Gleichzeitig startet Sat1 die neue Vorabendserie "Ahornallee". Damit ist auch die letzte Serien-Lücke im Vorabend-TV geschlossen.
Zitat Ende
Ist doch mal wirklich eine Neuigkeit, RTL angelt sich Verliebt in Berlin und SAT.1 will dafür die Ahornallee.
Wenn man Artikel schreibt sollte man schon wenigstens einmal den gesamten Text lesen. ;-)
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