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Der ehemalige Sportchef des Hessischen Rundfunk, Jürgen Emig, ist zu fast drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er in die eigene Tasche gewirtschaft hat. Sein Prozess war aber auch aus einem anderen Grund interessant: Er ermöglichte einen seltenen Einblick in die Strukturen der ARD.
Der Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks offenbart: Nicht nur der Angeklagte machte schwere Fehler, sondern auch der Sender selbst. Doch auch der Intendant des HR, Helmut Reitze, wollte keine Verantwortung übernehmen.
Vor dem Frankfurter Landgericht werden immer mehr Details über die Machenschaften des ehemaligen Sportchefs des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, bekannt. Details, die Gebührenzahler erschrecken lassen - und die Funktionäre des Senders ins Schwitzen bringen.
In dieser Woche wird der Prozess gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, fortgesetzt. Der Fall um Bestechung und Untreue ist nicht nur von regionaler Bedeutung. Denn es gibt Indizien dafür, dass der Fall nicht nur den HR, sondern auch die ARD betreffen könnte.
Bei der Bewältigung der Eurokrise kommt der Europäischen Zentralbank eine wichtige Rolle zu. Über die Frage, ob die EZB Staatsanleihen verschuldeter Euro-Länder aufkaufen darf, ist ein Streit entbrannt.
Die Affäre um gekaufte Sportübertragungen zieht immer weitere Kreise. Während nun auch MDR-Sportchef Wilfried Mohren verhaftet wurde, sprach der Hessische Rundfunk eine erste Kündigung aus.
Nach der Verhaftung des unter Korruptionsverdachts stehenden früheren Sportchefs des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, stehen nach Informationen des "Focus" weitere Sender der ARD im Visier der Staatsanwaltschaft.
"Ich war der Schalck-Golodkowski des Hessischen Rundfunks", so brüstete sich der ehemalige Sportchef des Hessischen Rundfunks Jürgen Emig gerne selbst. Jetzt wurde gegen den bekannten Radsportexperten Anklage erhoben. Der Grund: Korruptionsverdacht.
Das "schwarze Schaf" ist abgeurteilt. Was aber heißt das für die Herde? Der ehemaliger Sportchef Jürgen Emig war bestechlich und untreu - sollte dies für den Hessischen Rundfunk und die anderen, ähnlich organisierten Sender nicht ein paar Konsequenzen haben?
Das Frankfurter Landgericht hat den Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Der ARD-Mann habe sich der Untreue und Bestechlichkeit schuldig gemacht, erklärten die Richter. Emig hatte eine halbe Million Euro aus Schmiergeldern und Schleichwerbung abgezweigt.
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