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Unser Mord zum Sonntag

Diese Verbrechen lohnen sich: Seit 40 Jahren überführen "Tatort"-Kommissare Mörder. Und wir Deutsche schauen millionenfach zu, weil es um mehr geht als Mord. Es geht um Deutschland.

Von Frauke Hunfeld

  Fuhr in dem allerersten "Tatort" vor 40 Jahren "Mit dem Taxi nach Leipzig": Kommissar Paul Trimmel (Walter Richter)

Fuhr in dem allerersten "Tatort" vor 40 Jahren "Mit dem Taxi nach Leipzig": Kommissar Paul Trimmel (Walter Richter)

Die Geschichte ist ja seit 40 Jahren immer die gleiche: Gerade flachsen sie noch, sitzen auf dem Klo oder bei einem guten Buch, schließen ihr Auto auf oder zu. Dann fällt ein Schuss. Oder ein Beil saust durch die Luft, oder eine Schlinge zieht sich zu, "dada, dada dam dam dam dam" fällt einer um. Das muss sein. Irgendwie muss die Geschichte ja losgehen, und weil wir bei der Mordkommission sind in Köln, Leipzig, München und anderswo, muss eine Leiche her. Spätestens nach fünf Minuten, verlangt das ungeschriebene "Tatort"-Gesetz.

Ein Spiegel deutscher Geschichte

Eigentlich eine ziemlich simple Idee. Ein bisschen sparsam für 40 Jahre, denkt man so. Für 780 Filme. Von denen eine ganze Reihe zu den besten zählen, die fürs deutsche Fernsehen produziert wurden. Ein Lehrer verliebt sich in seine Schülerin, ein Vergewaltigungsopfer erschlägt seinen Peiniger. Heute kann man den Abklatsch davon auf vielen Kanälen sehen, aber "Reifeprüfung" mit der jungen Nastassja Kinski ist ein Stück Fernsehgeschichte. Genau wie "Duisburg Ruhrort", wie "Kuscheltiere", wie "Frau Bu lacht". Geschichten von Liebe und Verrat, von Hass und von Treue bis in den Tod. Geschichten von Korruption, Lüge, Verblendung, von kranken Seelen und berechnenden Monstern. Geschichten aus Deutschland, die mehr von diesem Land erzählen als so mancher Geschichtsfilm.

Da sind die Kommissare. Eine Reihe davon hat seine Fernsehdienstzeit inzwischen hinter sich. Wir haben ihnen zugesehen, beim Mörderfangen, beim Älterwerden, beim Zweifeln, manchen beim Resignieren.

Die kühle Nachkriegsgeneration

Die erste Garde der Kommissar-Figuren hat den Krieg noch erlebt, wenn auch als Kind. Sie hatten zu viel gesehen, und das sah man ihnen an. Korrekt, introvertiert und einsam stellten die Haferkamps (Hansjörg Felmy), Trimmels (Walter Richter) und Mareks (Fritz Eckhardt) zwar Fragen, aber nichts in Frage. Dienst war Dienst, und Schnaps war Schnaps - wenn die Herren, und es waren ja nur Herren, auch das ein Zeichen der Zeit, ein Privatleben hatten, so hat der Zuschauer jedenfalls nichts davon bemerkt. Ein Beamter kennt keinen Schmerz. Und schon gar nicht ging es an, dass private Eskapaden sich mit der Verbrecherjagd verstrickten. Kommissar Trimmel hatte nicht unbedingt ein Herz für das, was man später sozial benachteiligt nannte. Verdächtige wurden geduzt, Untergebene ebenfalls, Trimmel war immer "Sie", immer der Chef.

Im allerersten "Tatort" fährt Hauptkommissar Trimmel im "Taxi nach Leipzig". Ein toter Junge aus der DDR mit Schuhen aus der Bundesrepublik. Trimmel macht rüber. "Drüben" ist in diesem Film ein seltsames, zwar autoritäres, aber auch sympathisch trotziges Ländchen voller skurriler Typen - nicht unsympathisch eigentlich. Das Eis zwischen den beiden deutschen Staaten beginnt zu tauen, Willy Brandt reist nach Erfurt, und die SPD verkündet den "Wandel durch Annäherung".

Die unterkühlten Herren werden von einem Trotzkopf aus dem Pott abgelöst, der Deutschlands Herzen im Sturm erobert. Lesen Sie mehr auf der nächsten Seite.

  Legendär bis heute: Kriminalkommissar Schimanski (Götz George, r.) und sein Kollege Thanner (Eberhard Feik, l.)

Legendär bis heute: Kriminalkommissar Schimanski (Götz George, r.) und sein Kollege Thanner (Eberhard Feik, l.)

Der Pott zeigt Trotz

Dann kommen die 80er. Horst Schimanski tritt auf den Plan. Schon wie der aussieht. Eine ganze Generation von Parkaträgern muss lernen, dass Schimanski-Jacken nur wie Schimanskis Jacke aussehen, wenn man mindestens einen Monat auch darin schläft. Dann trinkt er mit Hang zur Unmäßigkeit, brüllt, rotzt, flucht. In seinem ersten "Tatort" wirft einer einen Schwarz-Weiß-Fernseher aus dem Fenster. Schimanski schreit zwar: "Lass die Scheiße", aber irgendwie grinst der doch dabei.

In Schimanskis Duisburg ist von der Wirtschaftswundereuphorie nicht mehr viel zu spüren. Rheinhausen und der Kampf um die Kohle liegen schon in der Luft. Schimanski soll eine Autorität verkörpern, an die er selber nicht glaubt. Er schlägt sich, oft auf die andere Seite, und wenn er nicht mehr weiter weiß, schreit er "Halt die Fresse". Er glaubt nicht an die Gerechtigkeit des Rechts, und das ist es, was seine Arbeit schwierig macht, nicht die Fälle. Wer, wenn nicht Horst Schimanski ist die Fernsehversion der No-Future-Generation an den Springbrunnen bundesdeutscher Fußgängerzonen? Einer, der den Marsch durch die Institutionen gar nicht erst antreten will, weil er nicht an die Veränderbarkeit der Gesellschaft glaubt, und dessen einziges Ziel ist, morgens noch in den Spiegel gucken zu können, ohne zu kotzen.

Zynisch, cool und abgeklärt

Dann die 90er. Kommissare trällern Liedchen, drehen Leichen um und sind nicht mehr betroffen, sondern sagen "So ein Mist. Ausgerechnet heute, wo ich Konzertkarten habe". Die jahrgangsspezifische Coolness, die nicht selten in Zynismus abgleitet, ist auch in den "Tatort" eingezogen, und mit ihr die Erkenntnis, dass gegen Mord und Totschlag letztlich kein Kraut gewachsen ist. Irgendeinen Grund gibt es immer, einen umzubringen.

Die 90er sind auch die Jahre der starken Teams. Ein gewisser Max Ballauf (Klaus Behrendt) beginnt mit den Ermittlungen in Köln. Und die Tränen, die mancher bei Schimanskis Abschied vergossen hatte, der den angeschmuddelten, problembeladenen Schreihals anfangs nicht ausstehen konnte, trocknen wieder. Ballauf ist ein Typ der Jetzt-Zeit: ein bindungsunwilliger, sympathisch neurotischer Single, treu nur seinem Kollegen und sich selbst. Ein Heimatloser, der im Hotel lebt, immer auf dem Sprung, fast immer erreichbar. Ballauf hat einen Kollegen, der sauer ist, weil ihm ein anderer vor die Nase gesetzt wird. Er, der Schenk, hatte sich doch hochgearbeitet all die Jahre. Aber dieses Kalkül war eines von gestern. Die beiden werden mit den Jahren Freunde und dann haben sie sogar den Deutschen Fernsehpreis eingesackt. Zusammen.

Im "Tatort" findet sich heute die ganze Bandbreite der deutschen Gesellschaft wieder. Lesen Sie mehr auf der nächsten Seite.

  Ein Blick links, ein Blick rechts: Kaum ein Deutscher, der im Angesicht des "Tatort"-Vorspanns nicht die Titelmelodie im Kopf hat

Ein Blick links, ein Blick rechts: Kaum ein Deutscher, der im Angesicht des "Tatort"-Vorspanns nicht die Titelmelodie im Kopf hat

Frauen, Ossis und Migranten

Die Frauen kommen. Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) ist die erste, die es bis heute an der Spitze einer Mordkommission aushält, eine einsame Wölfin unter Wölfen. Neue Männer braucht das Land. Ein Kommissar weint im preisgekrönten "Frau Bu lacht". Und alles, was heute so über die deutsche Leitkultur, Sarrazin und Rassismus debattiert wird - der Münchener Hauptkommissar Leitmayr (Udo Wachtveitl) und sein aus Kroatien stammender Partner Batic (Miroslav Nemec) haben sich das schon an den Kopf geworfen.

Doch die einschneidendste Veränderung findet im Osten statt. Die Wiedervereinigung. Ein Deutschland weniger, ein Kommissarduo mehr. Keine andere deutsche Fernsehfigur hat das Bild des sympathischen Sachsen so authentisch verkörpert wie Peter Sodann als Kommissar Bruno Ehrlicher. Eine Figur, mit seinen Wurzeln tief in der DDR, heimatverbunden und neugierig zugleich. Im ersten "Tatort" aus Dresden hat Ehrlicher einen Vorgesetzten aus Bayern - mühsam nähert man sich aneinander an. "Ich kann Leute nicht leiden", sagt der Hauptkommissar dem Chef aus dem Westen, "die ihre Erinnerung abstreifen wie einen alten Lappen" und spricht damit denen aus der Seele, die nicht sofort nach der Wende schon immer dagegen gewesen sind. Melancholisch und sentimental, aber widerborstig wie ein alter Dackel bringt er Licht in Verbrechen aus einem Land, das bis heute fast 60 Prozent der Westdeutschen nur aus dem Fernsehen kennen. Die meisten aus dem "Tatort".

Heute ermitteln auch alleinerziehende Mütter und Väter im "Tatort", die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Thema, Kommissare haben kiffende Väter und sportliche Mütter und schwangere Töchter oder keine Heimat, keine Familie und keine Vergangenheit.

Unglücklich sind sie auf ihre Weise alle geblieben, die Fernsehkommissare. Der eine im Hotel, andere in verlotterten Wohnungen oder ständig vom Rausschmiss bedroht, nur einer, ein ganz junger, mit einer intakten Beziehung (noch). Das kommt davon, wenn man sich nur mit den Schattenseiten der Gesellschaft befasst und das auch noch am Sonntag, wo jeder normale Mensch gemütlich zuhause sitzt und im Kreis der Familie "Tatort" guckt.

Echtes Verbrechen nach "Tatort"-Vorbild

Die Geschichten sind wie die, die wir aus der Zeitung kennen. Drogenhändlerringe, Erpressung, Kinderprostitution, Schmiergeld, Eifersucht. Wir sahen "Duisburg Ruhrort" und dachten an Rheinhausen, wir sahen "Manila" und denken an den belgischen Kinderschänder, wir sehen "Weil sie böse sind" und denken an den Jungen aus bestem Hause, der seine Eltern und seine Schwestern ermordete, voller Hass, aber ohne erkennbares Motiv. "Dagoberts Enkel" sind überall im "Tatort", und manchmal geht es sogar andersrum: Zwei Wochen nach der Ausstrahlung des NDR-"Tatorts" "Haie vor Helgoland", in dem ein Schiff überfallen und ausgeraubt wird, überfallen wirkliche Ganoven ein echtes Schiff. Mit den Dialogen aus dem "Tatort" machen sie der Besatzung klar, dass Widerstand ziemlich dämlich wäre - und wer zwei Wochen vorher Fernsehen geschaut hatte, wusste auch, warum: Im Haie-"Tatort" gab es einen Toten. Hauptkommissar Paul Stoever ist diesmal leider nicht zur Stelle, er hatte drehfrei, und so entwischten die echten Täter unerkannt.

Der "Tatort" hat die Wirklichkeit längst überholt. Lesen Sie mehr auf der nächsten Seite."

  Er erfand den "Tatort": Der frühere WDR-Fernsehspielchef Gunther Witte

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Wirklicher als das Leben

Die Wirklichkeit hat den Jungs vom "Tatort" manchmal übel mitgespielt. Revierkämpfe gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch zwischen den Sendern. Als die Reihe begonnen wurde, gab man ihr keine große Chance. Jeder sollte etwas beisteuern. Elf Länder gab es damals, acht Sendeanstalten, also zehn Kommissare. Wie soll das gehen. Da kommt man doch durcheinander. Es ging. Der Zuschauer ist nämlich gar nicht so blöd, wie man denkt. Er kann sich tatsächlich mehr als zwei Namen merken. Aber weil das nicht sicher war, versuchte erst einmal jede Anstalt, den anderen ihre alten Kamellen als "Tatort" unterzujubeln. Der WDR den Kressin, der schon lange in der Mache war, der NDR den Trimmel, den hatte man auch schon in der Kiste, und aus Mannheim lief ein Dokumentarfilm über die Schönheiten der schönen Stadt Mannheim, in dem am Rand auch ein Kriminalfall vorkam, unter dem "Tatort"-Logo. Aber die Zeiten sind vorbei. Die Reihe gewann an Renommee, und heute spielen die Anstalten damit Bundesliga. Man freut sich natürlich über die zehn Millionen, die beim letzten Mal den Bayern zusahen, aber noch ein kleines bisschen größer wäre die Freude, wenn man selber noch ein Milliönchen drauflegen könnte.

Beschwerden, dass dieses oder jenes in Wirklichkeit gar nicht so sei, laufen nach fast jedem "Tatort" auf. In Wirklichkeit sei Köln nicht so dreckig, die Bayern keine Rassisten, Beamte nicht korrupt... "Wir machen Film und keine Dokumentation über den Alltag" der Polizei, sagt da Kommissar Ballauf Klaus Behrendt und grinst. "Wenn wir das machen würden, dann würden wir von 90 Minuten 70 am Schreibtisch sitzen und Formulare auf uralten Olympia-Schreibmaschinen ausfüllen." Was zumindest beweist, dass sich der Schauspieler besser mit Polizeiarbeit auskennt als so mancher Polizeipräsident mit Dramaturgie.

Denn das Fernsehen, schon in den 70ern mächtig, ist heute oft wirklicher als die Wirklichkeit. Da hilft kein Beteuern oder Abstreiten, wenn einer fleht: "Herr Kommissar, ich weiß ja, dass Sie Schauspieler sind, aber nur Sie können meine Tochter finden." Oder eine Fernsehkommissarin in einer politischen Talkshow sitzt und von der Moderatorin gefragt wird: Was macht die Polizei? Oder ein Großmütterchen in Halle den inzwischen pensionierten Sodann am Ärmel festhält und mit dünnem Stimmchen sagt: "Herr Ehrlicher, ich komm mit meiner Rente nicht klar. Können Sie da nicht was machen. Sie haben doch Beziehungen."

Der "Tatort" kam aus Karl-Marx-Stadt

Gedreht wird ja meist draußen, an wirklichen Plätzen und oft mit wirklichen Polizisten. Und die Drehbücher schreibt auch schon mal ein echter Knacki, der im Knast auf neue Weise Kapital aus seinen Kenntnissen schlägt. Wer will es denn verübeln, dass die Leute Schimanski-George für ein Gewächs aus Duisburg hielten und den Ballauf-Behrendt für einen Kölner. Dabei ist der Inbegriff eines ehrlichen Ruhrpott-Proleten im echten Leben Berliner, und der feine Kölner in Wahrheit aus dem Pott. Und Stoevers Paul, der Hanseat mit der Liebe zum Fischbrötchen, ist ein Ossi und heißt Manfred Krug. Ätsch. Ein guter Moment übrigens, um zu erwähnen, dass der Erfinder der ganzen "Tatort"-Reihe, ein gewisser Gunther Witte, auch ein Ostler ist, der kurz vor dem Bau der Mauer mit nichts in der Tasche außer einem S-Bahn-Ticket für 20 Pfennige rübermachte. Und wenn einer aus Karl-Marx-Stadt es auf den Sessel des Fernsehspielchefs ausgerechnet des Westdeutschen Rundfunks schafft, und da 20 Jahre lang sitzen bleibt, um den Leuten zu zeigen, wie man Fernsehen macht, das bis heute hält, dann brauchen der zwangspensionierte Kommissar Ehrlicher und mit ihm die Sachsen dieser Welt nicht völlig zu verzweifeln. Das Ganze haben sich in den 40 Jahren insgesamt ungefähr fünf Milliarden Leute angeguckt. Darunter viele Mehrfachtäter. Verbrechen lohnt sich also doch.

Frauke Hunfeld ist stern-Autorin und befangen: Sie hat bisher selbst drei "Tatort"-Drehbücher verfasst.

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