HOME

Stern Logo Tatort

Harald Schmidt spielt im neuen SWR-"Tatort" mit

Entertainer Harald Schmidt wird Kriminaloberrat: Der 58-Jährige bekommt eine feste Rolle im neuen SWR-"Tatort". Als Vorbild für die Figur diene ihm Innenminister Thomas de Maizière, scherzte Schmidt.

Harald Schmidt

Harald Schmidt gibt ab dem kommenden Jahr im SWR-"Tatort" den Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer

Fernseh-Entertainer Harald Schmidt spielt bald regelmäßig in der ARD-Krimireihe "Tatort" mit. Als Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer wird er den Vorgesetzten der Ermittler im neuen SWR-"Tatort" darstellen. Der Name der Figur sei Schmidts Vorschlag gewesen, teilte der SWR über seinen Twitteraccount mit. "Ich habe sofort zugesagt, weil mich das Tatort-Konzept Schwarzwald überzeugt hat. Mein Rollenvorbild? Thomas de Maizière", sagte der 58-Jährige auf einer Pressekonferenz in Stuttgart, wo das neue Ermittlerteam vorgestellt wurde.

Die Schauspieler Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner werden als Kommissare Franziska Tobler und Friedemann Berg auf Verbrecherjagd gehen. Sitz der zuständigen Kriminalpolizei wird Freiburg sein. Der Beginn der Dreharbeiten ist für 2016 geplant. Im selben Jahr wird auch der letzte Fall des bisherigen Ermittler-Duos Klara Blum und Kai Perlmann ausgestrahlt.

Hans-Jochen Wagner, Eva Löbau, Harald Schmidt

Die Neuen und ihr Chef: Hans-Jochen Wagner und Eva Löbau sind die Hauptkommissare im neuen SWR-"Tatort", Harald Schmidt gibt den Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer

Die ARD suchte zunächst nach einem Eins-zu-eins-Ersatz für den Bodensee-"Tatort" aus Konstanz. Um die Nachfolge hatten sich mehrere Städte bemüht, darunter Karlsruhe und Ulm sowie Heidelberg und Mannheim. Mehr als 100 Bürgermeister aus Städten und Gemeinden im Schwarzwald hatten mit ihrer Unterschrift jedoch Unterstützung für einen "Tatort" im gesamten Mittelgebirge signalisiert. Schauplätze für die neuen Fälle sind nun Freiburg und der Schwarzwald. Man habe einen Kontrast zu den beiden Teams in Stuttgart und Ludwigshafen gesucht, sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust. "In der langen 'Tatort'-Geschichte des SWR ist das neue Team das erste, das eine ganze Region bespielen und maßgeblich im ländlichen Raum ermitteln wird", so Boudgast.

Der im schwäbischen Neu-Ulm geborene hat neben seinen Shows schon häufig TV-Rollen angenommen, etwa bei "Traumschiff", "SOKO Stuttgart" und "Wilsberg".

jum/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo