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"Tatort"-Ticker

Schweizer "Tatort"-Team gewinnt zwei Millionen Zuschauer hinzu

Gewöhnlich gehören die Fälle des Luzerner "Tatort"-Teams nicht zu den Publikumsfavoriten. Doch die aktuelle Folge "Zwei Leben" lockte beachtliche 8,46 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm - und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr immens.

"Tatort" aus Luzern

Szene aus dem neuen Luzern-"Tatort": Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) untersucht mit seiner Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer, l.) und der Leiterin der Spurensicherung Corinna Haas (Fabienne Hadorn) einen vermeintlichen Suizid.

+++ Schweiz-"Tatort" steigert sich enorm +++

So viele Zuschauer hatte der "Tatort" aus Luzern schon lange nicht mehr: Der neue Fall "Zwei Leben" lockte am Sonntagabend 8,46 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm - das entspricht einem Marktanteil von glatt 25 Prozent. Wie stark der Wert für das Schweizer Ermittlerteam ist, zeigt sich erst im Vergleich mit dem letzte Fall von Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer): Der hatte im Frühjahr dieses Jahres 1,03 Millionen Zuschauer weniger.

Den Vorgänger "Freitod"  wollten vor ziemlich genau einem Jahr sogar nur 6,74 Millionen Menschen sehen. Damit konnte das Schweizer "Tatort"-Team innerhalb von zwölf Monaten knapp zwei Millionen Zuschauer hinzugewinnen. Auch bei der jungen Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren konnte der "Tatort" überzeugen und fuhr mit einem Marktanteil von 18,8 Prozent auch hier den Tagessieg ein.

+++ "Tatort" aus Luzern: Kann ein Toter zwei Mal sterben? +++

Der Mord sollte als Selbstmord getarnt werden, doch die Ermittler in dem neuen "Tatort" aus Luzern haben das Spiel schnell durchschaut. Der Tote in "Zwei Leben" ist nicht von allein gesprungen, dafür hatte er zu viel Beruhigungsmittel im Blut. Gewohnt unaufgeregt gehen Flückiger und Liz Ritschard (Delia Mayer) ans Werk. Sie finden schnell heraus, dass der der Tote angeblich schon 13 Jahre tot war: ein hoch verschuldeter Unternehmer, der im Tsnuami 2004 in Thailand verschwand. Das Erste zeigt den neuen "Tatort aus der Schweiz am Sonntag, 17. September, um 20.15 Uhr. 

+++ "Tatort"-Darsteller Richy Müller kam zu spät zur eigenen Hochzeit +++

"Tatort"-Darsteller Richy Müller

Am Sonntag ermittelt Richy Müller in der neuen Folge des Stuttgart-"Tatorts"

Am Sonntag geht Richy Müller als ""-Kommissar in Stuttgart auf Ganovenjagd. Während es in dem TV-Krimi oft auf jede Sekunde ankommt, geriet der Schauspieler bei seiner eigenen Hochzeit vor kurzem zeitlich ganz schön ins Schlingern. "Ich hatte meinen Ausweis vergessen und kam darum fast eine halbe Stunde zu spät", berichtete der gebürtige Mannheimer über den Tag der Eheschließung im bayerischen Amerang in der Talkshow "Tietjen und Bommes". Beim Heiratsantrag hatte Richy Müller vorher eine ungewöhnliche, aber überzeugende Idee: "Ich hatte beschlossen, sie nach Gent zu entführen", erzählte er. "Vorher habe ich einen Ring anfertigen lassen, so einen, wie es sie früher in Kaugummi-Automaten gab, allerdings mit Smaragd."

+++ Dietmar Bär schaut sich gerne alte "Tatorte" an +++

Ein richtig alter "Tatort" im Fernsehen ist für Schauspieler wie eine Reise in die Vergangenheit. "Der 'Tatort' ist immer aktuell", sagte Bär bekannt als Kommissar Freddy Schenk aus dem Köln-"Tatort". Deswegen sage fast jeder Film aus der Reihe etwas über die Zeit aus, in der er entstanden sei: "Heute guckt man sich den an und sieht das wie ein kleines Zeitdokument", sagte Bär der DPA.

Alte "Tatort"-Folgen aus den 1970er und 1980er Jahren zeigten nicht nur, wie sich Aufbau und Schnitt eines Fernsehkrimis verändert hätten. Sie gäben immer auch Auskunft über den gesellschaftlichen Wandel. "In 20 oder 30 Jahren sind auch die heutigen 'Tatorte' zeitgeschichtlich interessant." Bär ermittelt seit 1997 gemeinsam mit Klaus J. Behrendt alias Max Ballauf in .


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