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Mit reichlich Verspätung kam der neue Schweizer "Tatort" in die ARD. Und siehe da: Sofia Milos ist so schlecht wie befürchtet, die Inszenierung schwankt zwischen Action und Behäbigkeit.
Bundestrainer Joachim Löw hat Cacau, Marc-André ter Stegen, Sven Bender und Julian Draxler nach Hause geschickt. Der 23er-Kader für die EM steht. Aber die Form einiger Spieler ist bedenklich.
IWF-Chefin Lagarde liest den Griechen die Leviten und spricht aus, was viele Deutsche denken. Doch einfache Rezepte greifen in der Euro-Krise zu kurz. Merkels Strategie ist zielführender.
Vier Mal haben die Bayern zuletzt gegen den BVB verloren. Im Pokalfinale kommt es nun erneut zum Gigantentreffen. Besiegen die Münchner endlich den Fluch? Die Chancen stehen gut.
Der wahrscheinliche republikanische Herausforderer von US-Präsident Barack Obama soll als Highschool-Student einen mutmaßlich schwulen Mitschüler drangsaliert haben.
Der wahrscheinliche republikanische Herausforderer von US-Präsident Barack Obama soll als Highschool-Student einen mutmaßlich schwulen Mitschüler drangsaliert haben.
Roche und Böhmermann, Joko und Klaas, Kuttner oder Bauerfeind - ungefähr alle Talente aus der Generation Viva sind nun in Spartenkanälen von 3Sat bis ZDF.Kultur mit eigenen Sendungen versorgt. Was sie da veranstalten, soll schrill, experimentell und authentisch sein. Aber muss man deswegen auch alles gut finden?
In dieser Verfassung haben die Republikaner keine Chance, im Herbst Barack Obama zu besiegen. Was der Partei helfen könnte, wäre ein Militärschlag - am anderen Ende der Welt.
Es war ein nachlässiger Auftritt der deutschen Nationalelf. Es gab gelungene Offensivaktionen, aber sonst? Bundestrainer Joachim Löw gab einigen Spielern eine Chance, die diese nicht nutzten.
Es ist tatsächlich so. Wissen macht Ahhhhhh! Denn, was ich dank akribischen investigativen Nachforschens ans Tageslicht gezerrt habe, wird vielleicht nicht die Welt der Fotografie auf den Kopf stellen, aber zumindest mit den am häufigsten angenommenen Irrtümern aufräumen. Dinge, die fast jeder kennt, aber völlig unreflektiert einfach so hinnimmt. Oder gar völlig unbedarft verwendet. Fragen, die man sich immer im Stillen stellt, aber irgendwie der Klassendulli in der Runde fehlte, um eben diese auszusprechen. Oftmals hält man bestimmte Begrifflichkeiten für das Produkt moderner Technik, aber wie so häufig liegt deren Ursprung in der Historie einer Sache begründet. In der Fotografie ist die Bildentstehung – wenn man den bildgebenden Prozess mal chemisch aussen vor lässt – eine Frage der Fingerfertigkeiten. Dem Einsatz geschickter Hände ist es überlassen, ein Foto entstehen zu lassen. Ebenso ist reine Muskelarbeit schon am Anfang eines Schaffensvorganges gefragt. Zu Urgroßvaters Zeiten war Fotografieren keine Solotänzer-Karriere. Ruhm heimste – wie so häufig bei guten Kunsthandwerkern – natürlich der namensgebende Meister ein. Der Stab an Gesellen, Handreichern und Zugehern blieb unter dem Mantel der Geschichte oft genug verborgen. So auch die nie erwähnten, aber oftmals hochqualifizierten Vorhangszieher. Als die Fotografie quasi noch in den Kinderschuhen steckte, gab es noch keinerlei Möglichkeit, den uns heute jedem bekannten Blitz zu benutzen. Seiner Zeit nutze man das vorhandene Licht. Und das mit extremer Genauigkeit. Die Problematik der Allgegenwärtig von Tageslicht umging man entweder mit der Uhr oder man installierte in den Ateliers schwere, riesige Vorhänge, um bei Bedarf abzudunkeln. Widersinnig, meint ihr? Wenn man doch das Licht braucht. Ja, das mag wohl auf den ersten Blick so erscheinen, aber wie so oft, verbirgt sich des Rätsels Lösung nämlich hinter dem zweiten Blick – zu dem es leider heutzutage immer weniger selbsternannte Fotografen kommen lassen. Was also ist daran jetzt so erwähnenswert? Das Prinzip der Abdunklung ist jedem geläufig. Und wenn nicht, empfehle ich einfach mal morgens den Kopf in eine schwarze licht- und luftdichte Plastiktüte zu stecken. Ergebnisse sind selbstständig abzuwarten und zu notieren. Aber bitte daran denken, dass besser keine Kinder unter 18 im Raum sind. Aber zurück zum Thema. Vorhang zu. Licht weg. Soweit kann mir sicher jeder folgen. Was aber passiert, wenn ich den Vorhang auf mache? Ganz klar, Licht da. Unspektakulär? Sicher, aber das ist immer bei so bei den ungeheuerlichsten Phänomen, die großes bewirken, aber so simpel erscheinen, dass man selber gar nicht darauf kommt. Die Finesse bei dem Akt des Vorhangöffnens liegt natürlich nicht im blanken und rohen Aufreissen, sondern im Timing der Sache. Und der Geschwindigkeit in der es ausgeführt wurde. Bei eingespielten Fotografen-Vorhangzieher-Kollektiven des ausgehenden 19. Jahrhunderts war es fast schon ein leistungsorientierter Wettkampfsport, wo es darum ging, die Konkurrenz durch noch kürzere Vorhangöffnungs- und -schließzeiten auszustechen. So wurden jeweils am linken wie am rechten Vorhang eines Fensters die entsprechenden Zugfachkräfte positioniert, nachdem der Fotografenmeister seine Kamera installiert hatte. Platten eingeschoben, Bildebenen, Linsen und alles aufeinander abgestimmt hatte. Nun kam die Stunde der minutiös durchchoreographierten blitzartigen Belichtungsprozesse. Auf ein Kommando hin riss der erste Vorhangzieher – in damaligen Fachkreisen nur kurz Blitzvorhang 1 genannt – den besagten Vorhang auf, um ihn quasi unmittelbar darauf wieder zu zu ziehen. Benötigte man noch zusätzlich Licht, kam Vorhangzieher Nummer Zwei ins Spiel. Blitzvorhang 2 war „geboren“. Heute zutage gibt es für die Begrifflichkeiten eine minimal veränderte Anwendung, aber ihr Ursprung liegt genau in dem eben beschriebenen exakt aufeinander abgestimmten Tanz mit den Vorhängen. Die Erfindung des künstlichen Blitzes wurde dann notwendig, weil in den Pioniertagen der Fotografie aufgrund verschiedenster Konflikte ständig entsprechende Handwerker zu Kriegen einberufen wurden, und der einsetzende Personalmangel machte eine Alternative notwendig, die sich in Form der Magnesiumblitze in den Geschichtsbüchern wiederfand. Einfache Ursache also, aber große Wirkung. Mal sehen, was sich aus dem Reich der viel zu oft zitierten Irrtümer noch so alles finden lässt. Ich bin gespannt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
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