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Was kann Tom Bartels für die Niederlage der deutschen Mannschaft im EM-Finale gegen Spanien? Natürlich nichts. Aber seit wann ist schlechte Laune gerecht? Szenen eines Fußballabends, der einfach keinen Spaß machen wollte.
Eine kaum überschaubare Zahl von Reportern berichtet für ARD und ZDF von den Olympischen Spielen. Doch Masse bedeutet nun mal nicht zwingend Klasse, meint stern.de-Kolumnist Bernd Gäbler: Es mangelt sowohl an Fachwissen als auch an Charisma.
Pünktlich zur neuen Bundesligasaison soll alles besser werden: von den Stadien über die Mannschaften bis zur Vereinsführung. Was aber ist mit den Reportern? Schön, wenn sie weniger selten sprachlich ausrutschen würden. Die elf schlimmsten Reporterphrasen.
Reichlich staatstragend berichtete die ARD vom Spiel Deutschland gegen Österreich und hievte Tribünengast Angela Merkel immer wieder ins Bild. Als mindestens ebenso großer Chancentod wie Mario Gomez erwies sich Live-Kommentator Tom Bartels.
Wenn man der neuen Kampagne von ARD und ZDF Glauben schenken darf, dann sorge ich dafür, dass ganz Deutschland die WM-Spiele live und unverschlüsselt sehen kann. Weil ich Gebühren zahle. Leider ist es mir und mit meinen Gebühren aber noch nicht gelungen, für eine gelungene WM-Berichterstattung der beiden öffentlich-rechtlichen Sender zu sorgen. Immerhin gibt es im Ersten Mehmet Scholl. Einen Experten, der treffend beobachtet und mich mit interessanten Erkenntnissen versorgen kann. Jürgen Klopp kann das auch, aber der steht bei RTL vor dem Mikrofon. Dort hat man bei den Live-Spielen immer den Eindruck, die Reporter der Spiele würden lieber ein Formel 1-Rennen als Fußball sehen. So hanebüchen sind die Kommentare zu dem, was auf dem Rasen geschieht. Währenddessen schickt die ARD Steffen Simon ins Rennen, der bei seinen Analysen oft die Stimme hebt aber inhaltlich meistens trotzdem daneben liegt. Schade nur, dass er nie den Mut hat, sich zu korrigieren. Diese Fähigkeit besitzt Tom Bartels, der sich aber offensichtlich als menschlicher Vuvuzela-Filter versteht. Deswegen redet er ohne Punkt und Komma, damit sich nur ja kein störendes Nebengeräusch zwischen seine Worte schleicht. Später erscheinen bei der ARD immer Delling und Netzer und schon nach wenigen Sekunden wartet man darauf, dass im Bildschirm endlich das Datum der Wiederholung eingeblendet wird, die man gerade zu sehen kriegt. Aber immerhin bemühen sich die beiden ARD-Haudegen, lustig zu sein. Im ZDF-Studio steht uns abends Oliver Kahn gegenüber. Er hat mit Humor nichts am Hut, aber Katrin Müller-Hohenstein stellt ihm trotzdem ewig gut gelaunt ihre Fragen. Kahn reagiert auf jede Frage mit einer gewissen Zurückhaltung, fast vorsichtig, so wie eine müde Raubkatze, die sich nicht in eine Falle locken lassen will. Nach einer kurzen Pause macht er dann in seiner Antwort deutlich, was jetzt ganz wichtig ist und was die Mannschaft jetzt braucht. Ihn zum Beispiel, aber das denkt Kahn nur, das sagt er natürlich nicht. Seine Ausführungen untermalt er immer mit weit ausholenden Bewegungen seines linken Arms - hier setzt „der Titan“ offensichtlich das Grundlagenwissen eines Rhetorik-Seminars ein. Immerhin - je länger Kahn redet, desto eher friert auch mal das Dauerlächeln von Frau Müller-Hohenstein ein. Die ZDF-Frau wirkt dann fast nachdenklich. Vielleicht überlegt sie, wie hoch die GEZ-Gebühr sein müsste, damit man nicht nur live und unverschlüsselt von einer WM berichten kann. footage-magazin.de
Hollywood-Glanz bei der Bambi-Verleihung: Kate Winslet hat sich zu der Verleihung in Potsdam angekündigt und wird als beste internationale Schauspielerin geehrt. Auch deutsche Prominenz ist reichlich vertreten.
Die Olympischen Spiele neigen sich dem Ende zu. Nicht nur die Sportler auch die TV-Kommentatoren können nun eine Bilanz ziehen. Besonders zufrieden darf Ex-Schwimmstar Franziska van Almsick sein. Als Expertin machte sie vor der Kamera eine ebenso gute Figur wie einst im Wasser.
Am Tag nach der Pleite gegen Kroatien: Die Stimmung ist dahin in Deutschland. Nach der Mär der deutschen Übermacht beschwor die ARD das Trauma von Córdoba. Man muss sich jetzt ernsthaft sorgen um unser Land machen - und Monica Lierhaus lieferte dazu das melodramatische Rührstück des Tages.
Am zweiten Übertragungstag der ARD enttäuschte nicht nur Europameister Griechenland, sondern auch das neue, espritfreie Expertenteam: Weder Reinhold Beckmann noch Mehmet Scholl wirkten am Spielverlauf interessiert, geschweige denn aneinander - dafür machte Beckmann Reporterin Monica Lierhaus seltsame Avancen.
Delling/Netzer statt Kerner, Klopp und Meier: Der gestrige Spieltag markierte den Einstieg der ARD in die EM-Berichterstattung. Reporter wie Kommentatoren hinterließen dabei einen soliden Eindruck - nur die humoristische Aufbereitung im Anschluss bereitete Schmerzen
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