HOME

"Rommel" erfolgreicher als "The Voice"

"The Voice of Germany" erreichte zur Primetime hohe Quoten bei den jungen Zuschauern. Insgesamt liegt das umstrittene Geschichtsdrama um Regisseur Stein vorn.

Seit 2011 singen in der Castingshow auf ProSieben junge Talente um die Wette

Seit 2011 singen in der Castingshow auf ProSieben junge Talente um die Wette

Die ARD hat mit dem Geschichtsdrama "Rommel" am Donnerstagabend starke Quoten geholt, jüngere Zuschauer schalteten aber vor allem die ProSieben-Castingshow "The Voice of Germany" ein. Den Film über den legendären Generalfeldmarschall Erwin Rommel sahen 6,38 Millionen Zuschauer (Marktanteil 18,8 Prozent). "Rommel" war damit an dem Abend der größte Erfolg bei allen Zuschauern ab drei Jahren. Die Titelrolle in der teamWorx-Produktion spielte Ulrich Tukur. Regisseur Niki Stein (Drehbuch) verfilmte die letzten Lebensmonate Rommels als Offizier zwischen Anpassung und Widerstand.

Das Team Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und Co. schaffte es wieder, sich die höchste Zuschauerquote der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zu sichern: 3,36 Millionen schalteten bei der Castingshow "The Voice of Germany" auf ProSieben ein und verschafften dem Privatsender damit einen Anteil von 26,0 Prozent der Werberelevanten. Insgesamt wurde die Show von 4,9 Millionen verfolgt.

mme/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo