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Acht Millionen sehen Finaleinzug der Fußball-Frauen

Gute Quote für das ZDF: Der Einzug der Frauen-Fußballnationalmannschaft hat mehr als acht Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte gelockt. Das ZDF führt weiter die Jahresgesamtwertung an.

Die Trainerin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, Silvia Neid, jubelt über den Einzug ins EM-Finale

Die Trainerin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, Silvia Neid, jubelt über den Einzug ins EM-Finale

Viel Aufmerksamkeit für Deutschlands Fußball-Damen: Den Einzug der Frauen-Nationalmannschaft ins EM-Finale durch das 1:0 gegen Gastgeber Schweden sahen am Mittwochabend 8,22 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 29,9 Prozent) im ZDF. Das Viertelfinale am Sonntag gegen Italien hatten lediglich etwas mehr als vier Millionen Zuschauer verfolgt.

Zuvor hatte das ZDF ebenfalls ein glückliches Händchen mit der Benefizbegegnung zwischen Bayern München und dem FC Barcelona gehabt: Den sportlich nicht bedeutsamen 2:0-Sieg der Bayern verfolgten ab 18.48 Uhr 5,11 Millionen Zuschauer (23,5 Prozent).

Schauspieler Götz George musste dagegen kleinere Brötchen backen - zunächst schalteten um 20.15 Uhr immerhin noch 3,62 Millionen Zuschauer (13,2 Prozent) in der ARD die Wiederholung des Krimis "Schimanski: Schuld und Sühne" ein. Das Dokudrama "George", in dem Götz seinen Vater Heinrich spielt, interessierte ab 21.45 Uhr in der ARD nur noch 1,96 Millionen Menschen (9,2 Prozent). Am Montag hatten es bereits 800.000 Zuschauer auf Arte gesehen.

ZDF schlägt ARD und Privatsender

Hinter ZDF und ARD platzierte sich Sat.1 mit der Dokusoap "Die strengsten Eltern der Welt", die 2,10 Millionen Zuschauer (7,7 Prozent) verbuchte. Die RTL-Shows "Wild Girls" und "Mama Mia - Wer heiratet meinen Sohn" kamen lediglich auf 1,76 Millionen Zuschauer (6,6 Prozent) und 1,56 Millionen (5,6 Prozent).

Auf die Vox-Serie "Revenge" entfielen in der Doppelfolge 1,24 Millionen Zuschauer (4,6 Prozent) und 1,32 Millionen (4,7 Prozent), auf die ProSieben-Serie "How I Met Your Mother" um 20.45 Uhr 1,15 Millionen Zuschauer (4,3 Prozent) und auf die Doppelfolge der RTL-II-Reihe "Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder kriegen" 1,04 Millionen (3,9 Prozent) und 1,13 Millionen (4,1 Prozent).

In der Jahresgesamtwertung steht das ZDF mit 12,9 Prozent weiter auf Platz eins. Es folgt die ARD mit 12,1 Prozent. RTL erreicht 11,6 Prozent. Sat.1 folgt dahinter mit 8,2 Prozent vor Vox mit 5,7 Prozent. ProSieben bringt es auf 5,5 Prozent. RTL II kommt auf 4,1 Prozent, Kabel eins auf 4,0 Prozent und Super RTL auf 2,0 Prozent.

jat/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo