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Doppelter Jauch schlägt goldenes Bambi

Bei der Bambi-Gala schritten viele Stars über den roten Teppich. Genützt hat es nichts: Das "Wer wird Millionär"-Promispezial holt den Quoten-Tagessieg. Auch "The Voice of Germany" hat das Nachsehen.

  Moderator Günther Jauch (r.) und Michael Kessler als Günther Jauch lockten mit der Prominentenausgabe von "Wer wird Millionär" knapp sieben Millionen Zuschauer vor den Fernseher

Moderator Günther Jauch (r.) und Michael Kessler als Günther Jauch lockten mit der Prominentenausgabe von "Wer wird Millionär" knapp sieben Millionen Zuschauer vor den Fernseher

Die Übertragung der Bambi-Verleihung aus Düsseldorf entpuppte sich für die ARD am Donnerstag als Enttäuschung. Trotz opulenter Aufmachung und Weltstars wie Salma Hayek und Céline Dion interessierten sich nur 2,61 Millionen Zuschauer für die Gala. Dies entspricht einem Marktanteil von 9,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag dieser sogar nur bei mageren 4,5 Prozent (0,51 Millionen Zuschauer). Im Vorjahr hatten noch exakt sechs Millionen Zuschauer eingeschaltet.

Der Rückgang ging jedoch auch auf das Konto der starken Konkurrenz: 6,92 Millionen Menschen (23,6 Prozent) wollten die Prominentenausgabe von Günther Jauchs Quiz "Wer wird Millionär?" sehen - und das trotz langer Sendezeit von rund drei Stunden. Dieser Wert war jedoch auch der schwächste in der Geschichte des Promi-Specials. Jauch trat am Donnerstagabend zusammen mit seinem Imitator Michael Kessler auf, der 500.000 Euro gewann.

Die Wiederholung des ZDF-Dramas "Tod am Engelstein" kam auf 5,15 Millionen Zuschauer (15,6 Prozent). Auch die Sat.1-Castingshow "The Voice of Germany" schnitt mit 3,11 Millionen Zuschauer (10,7 Prozent) besser als der Bambi ab, wenn auch auf dem bisherigen Staffel-Tiefstwert.

Die Sat.1-Krimireihe "Criminal Minds" kam auf 2,80 Millionen Zuschauer (8,7 Prozent) und mit der zweiten Episode auf 2,63 Millionen (8,0 Prozent), das Europaleague-Spiel auf Kabel eins zwischen Borussia Mönchengladbach und AEL Limassol (2:0) auf 2,40 Millionen (7,3 Prozent) und der Vox-Film "Juno" auf 1,35 Millionen (4,2 Prozent).

kgi/DPA/DPA

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