Wie Schauspieler Jan Josef Liefers einem deutschen Nachrichtenblatt erzählte, interessiere er sich nicht für seine Stasi-Akte. Er hätte 1990 die Einsicht zwar beantragt, wegen langer Wartezeiten und eines baldigen Umzugs hätte er sich aber nicht mehr darum gekümmert.
Das Video im Wortlaut: Er interessiert sich nicht für seine Stasi-Akte. Wie Schauspieler Jan Josef Liefers einem deutschen Nachrichtenblatt erzählte, hätte er 1990 die Einsicht zwar beantragt, wegen langer Wartezeiten und eines baldigen Umzugs hätte er sich aber nicht mehr darum gekümmert. Für Liefers und seine Freunde hätte die Stasi nicht mehr den Schrecken gehabt. Mehr...
Angstfrei seien sie sogar gewesen, was wohl an einer Begegnung des Schauspielers mit einem Stasi-Mann gelegen haben dürfte. In West-Berlin sei der Darsteller einmal von einem fremden Mann angesprochen worden. Liefers wäre sich daraufhin sicher gewesen, der wäre von der Stasi. Viele von denen wären so durchschaubar gewesen, dass man sich ihnen zwangsläufig überlegen gefühlt hätte. Jan Josef Liefers wird bald in der Verfilmung des DDR-Vorwende-Romans "Der Turm" von Uwe Tellkamp zu sehen sein. Schließen
Die literarische Vorlage ist preisgekrönt, die Besetzung erstklassig: Die Verfilmung von Uwe Tellkamps "Der Turm" hat das Zeug zum herausragenden TV-Ereignis. Die ARD zeigt den Film in zwei Teilen.
DDR-Familienepos "Der Turm" Michelsen und Liefers auf der Spur ihrer HeimatDas ARD-Drama "Der Turm" erzählt die Geschichte einer Familie im Dresden der 80er Jahre. Darsteller Jan Josef Liefers und Claudia Michelsen erinnern sich im Gespräch an ihre Jugend in der DDR.
Uraufführung Theaterfassung von "Der Turm" in Dresden gefeiertUwe Tellkamps preisgekrönter Roman "Der Turm" ist keine leichte Kost. Selbst der Autor hielt die Geschichte für unspielbar im Theater. Das Staatsschauspiel Dresden hat nun auch ihn überzeugt.
Deutscher Buchpreis 2008 Uwe Tellkamp überzeugt mit "Der Turm"Ausgezeichnet: Uwe Tellkamp hat für "Der Turm" den Deutschen Buchpreis 2008 bekommen. In seinem Buch schildert der 39-Jährige das Leben einer Medizinerfamilie in der untergehenden DDR. Die Jury wählte den "Roman des Jahres" aus sechs Büchern in der Endausscheidung aus.