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26. August 2007, 15:11 Uhr

Mehr Risiko bei "Wer wird Millionär?"

Neue Regeln bei "Wer wird Millionär?": Künftig wird es bei der RTL-Show zwei Spielvarianten geben. Er wolle das "Risiko- oder Zocker-Gen" seiner Gäste freilegen, sagt Moderator Jauch. Auch beim Telefonjoker gibt es interessante Änderungen.

Moderator Günther Jauch wartet mit neuen Regeln in seiner Sendung "Wer wird Millionär?" auf Kandidaten© Jörg Carstensen/DPA

Die beliebte RTL-Show "Wer wird Millionär?" kommt im September mit neuen Regeln aus der Sommerpause zurück: So wird es künftig unter anderem zwei Spielvarianten geben, zwischen denen sich der Spieler entscheiden kann. Bei der neuen Variante gibt es einen zusätzlichen Joker, der mehr Risiko bringen soll. "Wir haben festgestellt, dass bei den meisten Kandidaten ab den sicheren 16.000 Euro der Ehrgeiz ein wenig nachgelassen hat. Wir hoffen nun, durch diesen zusätzlichen Joker ein bisschen das Risiko- oder Zocker-Gen freizulegen", sagte Moderator Günther Jauch der "Bild"-Zeitung.

Die Kandidaten können entweder wie bisher mit der zweiten Sicherheitsstufe von 16.000 Euro spielen, das heißt, sie können bei einer falsch beantworteten Frage nicht mehr hinter diese Gewinnstufe zurückfallen. Bei der neuen Variante verzichtet der Spieler auf diese Sicherheitsstufe und erhält dafür zusätzlich zu den drei bekannten Jokern (Telefon, Publikum, 50/50) einen vierten Joker, bei dem er einen Zuschauer im Publikum befragen kann.

Dazu heißt es auf der RTL-Homepage: Kann der Kandidat eine Frage nicht beantworten (egal auf welchem Level), erhält er die Möglichkeit, jemanden im Publikum nach der richtigen Antwort zu fragen. Der Moderator bittet alle Zuschauer im Publikum, die diese Frage beantworten können, aufzustehen. Der Kandidat kann sich nun einen Zuschauer aussuchen, dem er die richtige Antwort zutraut. Er kann außerdem entscheiden, ob er die Antwort annimmt oder nicht. Für diesen Joker gibt es kein Zeitlimit. Ist die Antwort falsch, fällt der Kandidat auf 500 Euro zurück.

Auch beim Telefonjoker gibt es Änderungen: Möchte der Kandidat für eine Frage einen Telefonjoker nehmen, ist aber der Meinung, dass die Frage von keinem seiner drei Telefonfreunde beantwortet werden kann, hat er künftig die Möglichkeit, einen zufällig angewählten Teilnehmer in Deutschland um Hilfe zu bitten. Per Zufallsgenerator wird dann eine Nummer in ganz Deutschland gewählt und der Teilnehmer um Mithilfe bei der Beantwortung gebeten. Sowohl der "Zusatzjoker" als auch der "erweiterte Telefonjoker" erhalten für eine richtige Antwort 500 Euro.

Mit den neuen Regeln werde die Sendung spannender, sagte Jauch der "Bild"-Zeitung zufolge. "Ich denke, von 125.000 oder sogar von 500.000 auf 500 Euro runterzufallen, das ist eine ganz andere Geschichte, als in jedem Fall mit 16.000 nach Hause zu gehen." Die erste Show mit den neuen Regeln wird am 3. September gesendet.

 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
barryallen (27.08.2007, 08:39 Uhr)
Kaugummi
Diese Show ist zäh wie Kaugummi und wird durch Werbung noch mehr in die Länge gezogen. Ich glaube mich zu erinnern, das Jeopardy damals sehr viel straffer und spannender war.
SuperJuliusKrause (26.08.2007, 22:40 Uhr)
stink langweilig
ist euch schon mal aufgefallen,dass alle wwm folgen gleich sind?was passiert eigentlich,wenn keine kandidaten den neuen jokerkram annehmen?d
forever_techno (26.08.2007, 18:08 Uhr)
was heißt endlich?
dieses format war schon immer langweilig, und wird auch durch die änderungen nicht besser.
was waren das für zeiten, als der kandidat einer quiz-show WIRKLICH was wissen musste, anstatt ständig nur zu raten?!
friendly2004 (26.08.2007, 16:26 Uhr)
Na endlich!
Das wurde ja auch Zeit! Das alte Format ist schon längst langweilig geworden.
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