Am letzten Tag des Jahres präsentiert Daniela Katzenberger ihren ganz persönlichen Rückblick auf 2011. Politik spielt dabei kaum eine Rolle. Mit stern.de spricht die Moderatorin über ihre Highlights des Jahres - und verrät, was sie über Karl-Theodor zu Guttenberg denkt.
Ich habe 40 Themen ausgesucht, die ich selbst toll fand. Ich hab keine vorgegebenen Texte, es ist ganz locker. Meine Mama macht mit, mein Stiefvater und Promis, die ich mir rausgesucht habe. Das wird sehr unterhaltsam.
Politik? Sehr wenig, weil ich gestehen muss, ich hab mit Politik kaum was zu tun. Es geht eher um Lifestyle-Themen.
Das ist sehr traurig, was da passiert ist. Aber ich fand zum Beispiel das Schicksal von Gaby Köster sehr berührend. Oder den Tod von Amy Winehouse. Das andere war schlimm, keine Frage, aber ich habe die Themen rausgesucht, zu denen ich etwas sagen kann.
Ich finde ihn sehr attraktiv. Er ist ein sehr gutaussehender Mann. Jeder baut mal Mist. Ich weiß ja, wie das in der Öffentlichkeit sein kann: Da werden Dinge manchmal extrem negativ aufgebauscht. Ich würde mich freuen, wenn er wieder da ist. Aber das ist meine Meinung.
Ich wüsste nicht, was er da machen soll. Vergeben ist er, ein Kater-Date ist also ausgeschlossen.
Nein, der ist vergeben. Das mache ich nicht.
Persönlich sehr gefreut hat mich die Werbung für Perlweiß, die ich gedreht habe. Weil ich als Kind wegen meiner Zähne gemobbt wurde. Und, dass meine Schwester den Führerschein geschafft hat.
So etwas merkt man sich. Und die Werbung für Perlweiß war ein kleiner Tritt in den Hintern all der Leute, die mich immer geärgert haben.
Ich weiß nur, was ich von den Leuten höre. Die meisten sagen, du bist eine von uns, obwohl du dich in der Fernsehwelt bewegst. Ein älterer Mann sagte zu mir: Wie schaffen Sie es, in dem ganzen Affenzirkus dieser Fernsehwelt normal zu bleiben? Das ist das schönste Kompliment, das ich je bekommen zu haben.
Ich finde Verona Pooth ganz toll. Die hat es absolut richtig gemacht. Aber auch Sonya Kraus und Michelle Hunziker.
An Verona finde ich gut, dass sie geschafft hat, sich oben zu halten. Das hat sie extrem toll gemacht. Nach so vielen Jahren kennt man sie noch immer. Sie hat sich nicht für jeden Scheiß hergegeben. Das macht ihr keiner so schnell nach.
Ich würde mich nicht ausziehen. Auch Sexmessen und Ballermann-Auftritte kämen für mich nicht infrage. Ich würde auch nie öffentlich über andere lästern.
Man sollte immer sagen, was man denkt, ohne dabei beleidigend zu werden. Ich weiß gar nicht, warum man mich hassen könnte - ich tu ja niemandem was.
Ja, ich hab das von daheim mitgekriegt. Bei uns war das ganz normal, dass wir ganz unterschiedliche Freunde hatten. Meine Mutter hat ja auch im Bordell die Fingernägel gemacht. Ich wurde von klein auf erzogen, dass man niemandem ins Leben reinreden darf.
Auf jeden Fall. Man kann nirgends so gut essen. Viele fragen immer, warum ich nicht wegziehe. Aber was hab ich davon? Dann bin total unglücklich.