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"Tatort": Borowski taucht ab

Der neue Fall des Kiel-"Tatorts" kommt daher wie ein Öko-Krimi, ist dann aber gar keiner. Auch wenn er nicht der beste aus der Borowski-Reihe ist, hat er aber gute Momente.

Wird Sarah Brandt (Sebil Kekilli) schießen? Borowski (Axel Milberg) und Klee (Jan Peter Heyne) schauen gebannt zu.

Wird Sarah Brandt (Sebil Kekilli) schießen? Borowski (Axel Milberg) und Klee (Jan Peter Heyne) schauen gebannt zu.

"Tatort: Borowski und das Meer"
20.15 Uhr, ARD
Der Titel ist Programm: In "Borowski und das Meer" wird immer irgendwie in der Nähe vom Wasser ermittelt - mal am Strand, mal auf einem Steg. Eine Wasserleiche gibt es auch, und Kommissar Borowski (Axel Milberg) muss mit einem Mini-U-Boot die den Boden der Ostsee absuchen, um den Fall aufzuklären. Gemordet wird, natürlich, auf einem Schiff, und eine Wasserleiche gibt es auch.

"Borowski und das Meer" kommt zunächst wie ein Öko-Krimi daher, da es um dunkle Machenschaften bei der Förderung von Rohstoffen in der Tiefsee geht. Erfolgsautor Frank Schätzing ("Der Schwarm") ist in einer Gastrolle zu sehen. Leider verblasst das Umweltthema im Laufe der Handlung. Es geht, passend zum Frühlingsanfang, vor allem um Liebe. Auch Borowski und seine Kollegin Sarah Brandt (Sibel Kekilli) sind verknallt - aber nicht ineinander. Der Krimi ist sicher nicht der beste aus der Borowski-Reihe, hat aber gute Momente.

Ein TV-Tipp von Annette Berger, Redakteurin bei stern.de

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