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Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat am Freitag offiziell eine Wahrheitskommission eingesetzt, um die Verbrechen der Militärdiktatur von 1964 bis 1985 zu untersuchen.
Die Türkei plant einem Zeitungsbericht zufolge die Einrichtung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission nach dem Vorbild Südafrikas.
IG-Metal-Chef Berthold Huber erklärt im neuen stern wie er die Verantwortlichen der Finanzkrise finden und bestrafen will. Banker, wie Josef Ackermann und Co., sollen sich vor einer Wahrheitskommission erklären müssen. Alles Humbug oder eine echte Chance die Schuldigen zu bestrafen?
Der blutige Machtkampf in der Elfenbeinküste scheint entschieden. Jetzt soll der abgewählte Präsident Gbagbo vor Gericht gestellt werden. International wurde der Sieg des Wahlgewinners Ouattara begrüßt. Ob die Kämpfe damit wirklich beendet sind, ist aber noch unklar.
Einerseits Finanzkrise, andererseits Milliardengewinne, da sieht Berthold Huber jede Menge Klärungsbedarf. Der Chef der IG Metall fordert im stern eine "Wahrheitskommission", die die Schuldigen der Krise zur Rechenschaft zieht. Aussagen soll da auch Josef Ackermann.
Nun ist amtlich, was alle wussten: Guttenberg ist ein Plagiator. Als Sündenbock für alle Fehler des Uni-Systems taugt er dennoch nicht. Die Kollegen hat die Kommission auffällig verschont.
US-Außenministerin Hillary Clinton spricht von einem "historischen Abkommen": In Honduras haben die Konfliktparteien nach vier Monaten ihren Streit beigelegt. Putsch-Präsident Roberto Micheletti und der gestürzte Staatschef Manuel Zelaya unterzeichneten eine Vereinbarung, die Zelaya eine Rückkehr ins Amt ermöglicht.
Die Folterfrage rührt an den Grundfesten der amerikanischen Nation: Wie weit darf man gehen, um der nationalen Sicherheit willen? Es ist an Barack Obama diesen Skandal aufzuklären, es geht um sein Ansehen, um alles, wofür er steht. Doch der neue US-Präsident laviert mehr herum, als er sollte.
Südafrikas erster schwarzer Präsident Nelson Mandela hat sich an seinem 90. Geburtstag mit einem Appell an die Welt gewandt. Er rief zur Unterstützung seiner karitativen Einrichtungen auf, die sein Erbe fortsetzen würden. Die Symbolfigur des Freiheitskampfes feiert in seiner ländlichen Heimat in der Ostkap-Provinz.
Am Sonntag finden in Guatemala die Wahlen zum Staatspräsidenten statt. Ein aussichtsreicher Kandidat ist der ehemalige General und Diktator Efraín Ríos Montt. Unter seiner Herrschaft wurden tausende Zivilisten von Armee und rechten Paramilitärs massakriert.
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